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17.11.2022

Zwei Gottesdienste gegen die Einsamkeit und gegen Ausgrenzung

Vormittags gestalten die SPäd-Klasse von Frau Ahlbrecht und der Relikurs von Frau Busse zwei Gottesdienste, die es in sich haben. Es wird gesungen (und wie!!), gelacht, ein Elfchen jagt das andere, und für das Frauenhaus in Hameln werden Spenden zusammen getragen.
 
> Als Scheich Abu Said (*967 +1049), einer der berühmtesten islamischen Mystiker des elften Jahrhunderts, einmal nach Tus kam, einer Stadt im Nordosten des heutigen Irans, strömten in Erwartung seiner Predigt so viele Gläubige in die Moschee, dass kein Platz mehr blieb.
„Gott möge mir vergeben", rief der Platzanweiser: „Jeder soll von da wo er ist, einen Schritt näher kommen."
Da schloss der Scheich die Versammlung, bevor sie begonnen hatte. „Alles, was ich sagen wollte und sämtliche Propheten gesagt haben, hat der Platzanweiser bereits gesagt", gab er zur Erklärung, bevor er sich umwandte und die Stadt verließ: „Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen."<
Bemerkenswert: Natürlich wird das Ganze auch gleich geübt: auf ausgeschnittene "Füße" werden Möglichkeiten und Gedanken gegen Vorurteile und Ausgrenzung zusammen getragen. Für viele war das eine tolle Aufgabe - auch für die ukrainischen Schüler:innen die mit Hilfe ihres Handy-Translators so richtig Gas gaben!
Übrigens: Viele weitere Infos und Bilder aus dem „Ausstellungsgeschäft finden sich hier: projekt.ess-hameln.de