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12.08.2019

Verabschiedung der Landwirte

Landwirtschaftliche Absolventen feiern ihre Freisprechung am 26.Juli in Barsinghausen
 
Die „Mondlandung“ gemeistert
Als Neil Armstrong vor genau 50 Jahren seinen Fuß auf den Mond setzte, schrieb der amerikanische Astronaut stellvertretend für die gesamte Menschheit Geschichte. Wie kaum etwas anderes blieb uns in diesem Zusammenhang wohl ein Satz in Erinnerung: „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit.“
Was für die revolutionäre Weltraummission von Armstrong gilt, scheint auch für die Ausbildung in der Landwirtschaft zu gelten. Denn: „Unsere gut ausgebildeten Landwirtinnen und Landwirte tragen mit dazu bei, sieben Milliarden Menschen auf der Welt zu ernähren. Ja, das ist wahrlich ein riesiger Sprung und eine wichtige Aufgabe“, sprach Rainer Gerlinger, Leiter der Bezirksstelle Hannover bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, zu den frisch ausgebildeten Landwirten und ihren Angehörigen in seiner Rede zur feierlichen Freisprechung im Barsinghäuser Zechensaal.
Und auch sonst wies der unerwartete Vergleich zur Mondlandung einige Gemeinsamkeiten auf: Schließlich beginne die dreijährige Ausbildung zum Landwirt, genauso wie der Flug zum Mond, zunächst mit einem Start ins Ungewisse, bemerkte Gerlinger vor den rund 250 interessiert zuhörenden Gästen der Veranstaltung. Anschließend komme die Schwerelosigkeit zwischen den Welten, die vielleicht den einen oder anderen zweifeln lässt. Dann aber meistere man die Situation mit der Landung auf dem Mond und kehre sicher zur Erde zurück. Genauso wie bei der erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung.
Wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen bedeutete dies: 15 von 21 Auszubildenden aus den Landkreisen Hameln, Holzminden und Schaumburg durfte auf der Freisprechungsfeier gratuliert werden. Bemerkenswert daran sei, erläuterte Gerlinger, dass von den erfolgreichen Auszubildenden über 70 Prozent die Prüfung mit „Gut“ bestanden hätten.
Als Sprecher der Auszubildenden ließ Georg Diete-Trenzinger die vergangenen drei Jahre Revue passieren. Im symbolischen Bilde des wachsenden Weizens skizzierte Diete-Trenzinger die beginnende Ausbildung mit der Aussaat der Körner in die Erde. „Die wachsenden Pflanzen wurden gehegt und gepflegt, bekamen Licht, Luft, Wasser, Nährstoffe und Wärme.“ Diese Aufgabe fiele den Ausbildern, Lehrern und Eltern zu, bei denen sich der Junglandwirt herzlich bedankte. Am Ende des Wachstumsprozesses sei nun der Tag der Freisprechung der „heißersehnte“ Tag der Ernte, bei dem die fertigen Landwirte als reife Ähren auf dem Feld stehen.
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