Fachschule Sozialpädagogik (FSP)

Standort Langer Wall

Langer Wall 2
31785 Hameln

Tel.: 0 51 51/93 78 -0
Fax: 0 51 51/93 78-50

Ihre Ansprechpartner/in

Abteilung Sozialpädagogik
Susanne Hoffmann

Langer Wall 2
31785 Hameln

Tel.: 05151/9378-0
E-Mail: s.hoffmann@ess-hameln.de

Aufnahmevoraussetzungen

„In die Fachschule Sozialpädagogik kann aufgenommen werden, wer …
  1. die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte sozialpädagogische Assistentin/Staatlich geprüfter sozialpädagogischer Assistent“ besitzt und im Abschlusszeugnis, das diese Berechtigung verleiht, mindestens befriedigende Leistungen im Fach Deutsch, im berufsbezogenen Lernbereich - Theorie und im berufsbezogenen Lernbereich - Praxis erreicht hat,
  2. eine gleichwertige, für die Fachrichtung einschlägige Berufsausbildung aufweist,
  3. nach dem Erwerb der Berechtigung zum Führen einer Berufsbezeichnung nach Nr. 1 eine mindestens einjährige für die Fachrichtung einschlägige Berufstätigkeit ausgeübt oder die Klasse 12 der Fachoberschule – Gesundheit und Soziales – in dem Schwerpunkt Sozialpädagogik erfolgreich besucht hat, wenn die aufnehmende Fachschule feststellt, dass der erreichte Bildungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit erwarten lässt, oder
  4. die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin/Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“, „Staatlich geprüfte Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin/Staatlich geprüfter Atem-, Sprech- und Stimmlehrer“, „Ergotherapeutin, Ergotherapeut“, „Logopädin/Logopäde“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ besitzt und

      a) einen von der Hochschule oder einer Fachschule - Sozialpädagogik - begleiteten Praxisanteil von mindestens 600 Zeitstunden in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern erbracht hat oder [/textalign]

      b) mindestens ein Jahr lang eine für die Fachrichtung einschlägige Vollzeittätigkeit ausgeübt hat,
  5. einen pädagogischen Hochschulabschluss erworben hat und

      a) einen von der Hochschule oder einer Fachschule - Sozialpädagogik - begleiteten Praxisanteil von mindestens 600 Zeitstunden in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern erbracht hat oder

      b) mindestens ein Jahr lang eine für die Fachrichtung einschlägige Vollzeittätigkeit ausgeübt hat. …“


BbS-VO: Verordnung über berufsbildende Schulen Niedersachsen, Hannover, 05.10.2011, Stand: 01.08.2018







Ziele

Die Ausbildung an der Fachschule Sozialpädagogik zielt darauf ab, die Schüler/innen in die Lage zu versetzen, selbstständig und eigenverantwortlich Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsaufgaben in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern wahrzunehmen. Dazu gehören im Sinne einer „Breitbandausbildung“ u. a. Tageseinrichtungen für Kinder, Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung, sozialpädagogische Tätigkeiten in der Schule sowie Tätigkeiten im Arbeitsbereich „Menschen mit besonderen Bedürfnissen“.

Während des Bildungsganges wird eine Ausbildung am Lernort Praxis in zwei geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen mit verschiedenen Arbeitsfeldern durchgeführt. Die Dauer der praktischen Ausbildung beträgt an der Fachschule Sozialpädagogik mit Vollzeitunterricht in Klasse 1 und 2 jeweils acht Wochen. Zentrales Element des Ausbildungsunterrichts am Lernort Praxis sind die Ausbildungsbesuche der Lehrkraft in der Praxis, um in Zusammenarbeit mit der Praxismentorin/dem Praxismentor vor Ort wichtige Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler zu initiieren und zu unterstützen. Die gesetzten Anforderungen und Zielsetzungen für die einzelnen Phasen der Ausbildung im Lernbereich Praxis sind in enger Kooperation mit den Praxiseinrichtungen entwickelt und Bestandteil der schulischen Lehrpläne.

Nach Abschluss der Ausbildung am Lernort Praxis haben die Schülerinnen und Schüler der Schule einen Bericht über ihre Tätigkeit und eine Bescheinigung der Einrichtung über die ordnungsgemäße Durchführung der praktischen Ausbildung einzureichen.

Das Modul „Durchführung der Praktischen Ausbildung“ ist mit dem Modul „Reflexion der praktischen Ausbildung“ verbunden. Die Leistungen, die die Schülerinnen und Schüler während der Ausbildung am Lernort Praxis erbringen, werden von den beteiligten Lehrkräften in einer Note für das zusätzliche Fach „Praxis – Sozialpädagogik" zusammengefasst.



Dauer

2 Jahre

Abschlüsse und Berechtigungen

  • Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung an der Fachschule Sozialpädagogik wird die Berechtigung erworben, die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte Erzieherin/staatlich anerkannter Erzieher“ zu führen.
  • Sie/er kann in sozialpädagogischen Einrichtungen wie Kindergarten/Kindertagesstätte/Kinderhort/Kindererholungsheim/Kinder- und Jugendwohnheim/Kinder- und Jugenddorf/Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen tätig sein.
  • Mit der Abschlussprüfung an der zweijährigen Fachschule Sozialpädagogik wird die Fachhochschulreife erworben.

Stundentafel der zweijährigen Fachschule Sozialpädagogik

Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache/Kommunikation
  • Politik
  • Naturwissenschaften
  • Mathematik
  • Religion


Gesamtwochenstunden des zweijährigen Bildungsganges: 16 Unterrichtsstunden

Berufsbezogener Lernbereich – Theorie Klasse 1 mit den Modulen

  • Entwicklung professioneller Perspektiven
  • Diversität und Inklusion
  • Professionelle Entwicklungs- und Bildungsbegleitung
  • Pädagogische Arbeit mit Gruppen
  • Professionelle Begleitung von Bildungsprozessen I
  • Optionale Lernangebote


Klasse 2 mit den Modulen

  • Netzwerkarbeit und Qualitätsentwicklung
  • Individuelle Lebenslagen
  • Professionelle Begleitung von Bildungsprozessen II
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften
  • Optionale Lernangebote


Gesamtwochenstunden des zweijährigen Bildungsganges: 42 Unterrichtsstunden

(Über die Zuordnung einiger Module zu Klasse 1 und 2 entscheidet jeweils die Schule.)

  • Im Rahmen der Optionalen Lernangebote bietet die Fachschule Sozialpädagogik thematisch wechselnde Ergänzungsqualifikationen an, die auf dem Abschlusszeugnis gesondert durch eine ergänzende Bescheinigung belegt werden.


Berufsbezogener Lernbereich – Praxis

mit den Modulen
Reflexion der Praktischen Ausbildung
Gesamtwochenstunden des zweijährigen Bildungsganges: 3 Unterrichtsstunden

Durchführung der Praktischen Ausbildung
Während des Bildungsganges wird zusätzlich die praktische Ausbildung von insgesamt 600 Zeitstunden in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durchgeführt. Die praktische Ausbildung erfolgt in zwei Tätigkeitsbereichen mit Menschen in verschiedenen Altersstufen (0-3, 3-6, 6-10. 10-14, 14-21, über 21).

In der Klasse 1 der Fachschulausbildung wird darüber hinaus verbindlich eine eintägige Veranstaltung zur „Erlebnispädagogik“ durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler erwerben dadurch eine zusätzliche Qualifikation, die mit einer Bescheinigung dokumentiert wird.

Innerhalb des Ausbildungsganges werden den Schülerinnen und Schülern durch Tagesfahrten/Studienfahrten Einblicke in besondere sozialpädagogische Institutionen und Arbeitsfelder gegeben. Projektarbeit wie z. B. im Zirkusprojekt, bei der Kindergala sowie beim Kinderfest im Bürgergarten verstärkt die Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen im Landkreis Hameln-Pyrmont. Während der Ausbildung ist das Arbeiten mit dem PC eine Selbstverständlichkeit.




Dokumente


Nachweis eines ausreichenden Immunschutzes nach der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen
TERMINE
keine Veranstaltungen vorhanden