Berufsbegleitende Teilzeitform Berufsfachschule - Sozialpädagogische Assistentin/ Sozialpädagogischer Assistent (SozAss) Klasse II

Neu in Planung für das Schuljahr 2019/2020


Standort Langer Wall

Langer Wall 2
31785 Hameln

Tel.: 0 51 51/93 78 -0
Fax: 0 51 51/93 78-50

Ihre Ansprechpartner/in

Abteilung Sozialpädagogik
Susanne Hoffmann
Langer Wall 2
31785 Hameln

Tel.: 05151/9378-84
E-Mail: s.hoffmann@ess-hameln.de


Aufnahmevoraussetzungen

In die berufsqualifizierende Berufsfachschule kann, […], aufgenommen werden, wer den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand besitzt.“

„In die Klasse 2 der Berufsfachschule - Sozialpädagogische Assistentin/
Sozialpädagogischer Assistent - kann aufgenommen werden, wer die Voraussetzung nach Absatz 1 (= Realschulabschluss) erfüllt und
  1. eine zweijährige Berufsfachschule Sozialpädagogik oder eine gleichwertige fachlich einschlägige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hat,
  2. eine Hochschulzugangsberechtigung oder einen gleichwertigen Bildungsstand besitzt oder
  3. nach Abschluss einer durch Bundes- oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit nachweist oder
  4. 3. nach Abschluss einer durch Bundes- oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit nachweist oder
  5. nach Abschluss einer durch Bundes- oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung an einer Qualifizierung in der Kindertagespflege im Umfang von mindestens 160 Unterrichtsstunden teilgenommen hat und

a) mindestens drei Jahre lang als Tagespflegeperson im Umfang von mindestens 50 vom Hundert einer beruflichen Vollzeitarbeitskraft tätig war oder

b) an einer Aufbauqualifizierung in der Kindertagespflege im Umfang von 400 Stunden teilgenommen hat und mindestens ein Jahr lang als Tagespflegeperson im Umfang von mindestens 50 Prozent einer beruflichen Vollzeitarbeitskraft tätig war.“

BbS-VO: Verordnung über berufsbildende Schulen Niedersachsen, Hannover, Stand: Juli 2017


Anmeldung und Anmeldefrist

  • Anmeldebogen (bei der Schule abholen, von der Homepage herunterladen oder mit frankiertem Rückumschlag anfordern)
  • tabellarischer Lebenslauf
  • 1 Lichtbild (in Ausweisgröße ca. 2,5 x 3,8 cm)
  • beglaubigte Kopien der letzten Zeugnisse
  • ein frankierter (mit 1,45 €; an Sie selbst adressierter) Rückantwortumschlag
  • Arbeitsvertrag bzw. Praktikantenvertrag über eine wöchentliche Arbeitszeit von mind. 12,5 Zeitstd. in einer sozialpädagogischen Einrichtung
  • Nachweis über den Immunschutz laut Biostoffverordnung (Formular im Sekretariat erhältlich)
  • ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis

Die letzten beiden Anlagen sind erst nach Zusendung der Zusage einzureichen.
Anmeldungen bis zum 01.04.2019


Ausbildung im berufsbezogenen Lernbereich - Praxis

Dem Lernort Praxis kommt eine zentrale Stellung bei der Professionalisierung sozialpädagogischer Fachkräfte zu. Die Kompetenzentwicklung wird dabei durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und den Praxismentorinnen und Praxismentoren gefördert. Die berufsbezogenen Lernbereiche Theorie und Praxis zielen darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen für die Tätigkeiten der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern vor allem in Krippen, Kindergärten, Horten und für die pädagogische Arbeit in Grundschulen erwerben.

Zentrales Element des Ausbildungsunterrichts am Lernort Praxis sind die Ausbildungsbesuche der Lehrkraft in der Praxis, um in Zusammenarbeit mit der Praxismentorin/dem Praxismentor vor Ort wichtige Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler zu initiieren und zu unterstützen. Die gesetzten Anforderungen und Zielsetzungen für die einzelnen Phasen der Ausbildung im Lernbereich Praxis sind in enger Kooperation mit den Praxiseinrichtungen entwickelt und Bestandteil der schulischen Lehrpläne. Nach Abschluss der Ausbildung am Lernort Praxis haben die Schüler/innen der Schule eine Bescheinigung der Einrichtung über die ordnungsgemäße Durchführung der praktischen Ausbildung einzureichen.


Ziele

Die berufliche Tätigkeit von Sozialpädagogischen Assistentinnen/Sozialpädagogischen Assistenten ist vor allem durch Mitwirkung und Unterstützung gekennzeichnet. Sie tragen in den Einrichtungen bzw. Gruppen Teilverantwortung und sind auf die enge Zusammenarbeit mit Erzieherinnen/Erzieher bzw. pädagogischen Fachkräften angewiesen.


Dauer

1 1/2 Jahre


Abschlüsse und Berechtigungen

Das Abschlusszeugnis der Klasse 2 der Berufsfachschule - Sozialpädagogische Assistentin/
Sozialpädagogischer Assistent

  • berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte sozialpädagogische Assistentin/Staatlich geprüfter sozialpädagogischer Assistent“.
  • berechtigt zur Aufnahme in die Fachschule Sozialpädagogik, wenn im Abschlusszeugnis, das diese Berechtigung verleiht, mindestens befriedigende Leistungen im Fach Deutsch, im berufsbezogenen Lernbereich - Theorie und im berufsbezogenen Lernbereich - Praxis erreicht wurde. Wer diesen Notendurchschnitt im Abschlusszeugnis nicht erreicht, kann nach mindestens einjähriger Tätigkeit mit den Aufgaben einer Sozialpädagogischen Assistentin/eines Sozialpädagogischen Assistenten in der Fachschule Sozialpädagogik nach einem Kolloquium aufgenommen werden. Im Kolloquium wird überprüft, ob der neu erreichte Bildungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit in der Fach¬schule gewährleistet.
  • beinhaltet die Erreichung des erweiterten Sekundarabschlusses 1.

Der Eintritt in die gymnasiale Oberstufe (z. B. Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales) ist danach möglich.


Kosten

Schulgeld wird nicht erhoben. Für Medien, Material und Lernmittel sind pro Ausbildungsabschnitt ca. 20,- € zu entrichten. Hinzu kommen Kosten für Exkursionen, Referenten etc., die rechtzeitig bekannt gegeben werden.


Dokumente


Nachweis eines ausreichenden Immunschutzes nach der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen
TERMINE
keine Veranstaltungen vorhanden