Wir leben die Ausbildung im Bäckerhandwerk !

Impressionen eines Schulalltages:

  • Verkäufer/innen im Lebensmittelgewerbe Schwerpunkt Bäckerei und Bäcker/innen
  • Kooperationsklasse

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Sehr geehrte Interessierte am Bäckerhandwerk, Auszubildende im Bäckerhandwerk und Ausbildungsbetriebe,
hier ein paar Gründe, warum Sie uns als Partner in der dualen Ausbildung wählen sollten:

  • kleine Klassen, individuelle Förderung und Unterstützung
  • Praxisunterricht für Fachverkäufer/innen
  • Praxisunterricht für Bäcker/innen
  • Motivation und Unterstützung zur Teilnahme an Wettbewerben
  • gute Vernetzung Ausbildungsbetriebe – Schule – Wirtschaft
  • Nachwuchsarbeit durch Koop-Modelle mit Schulen im Landkreis
  • Europaschule, Austauschmöglichkeiten für Auszubildende
  • Mitarbeit im Prüfungsausschuss


TV – Duelle, Koch- und Backshows sind in den letzten Jahren immer bekannter und beliebter geworden...

...natürlich auch für unsere Schüler/Innen und Auszubildenden. Eine Plattform, um überregional, landes- , bundes- , europa-, und weltweit seine Ideen zu präsentieren, Horizonte zu erweitern, Netzwerke zu knüpfen und sich zu beweisen.
Die Teilnahme an Wettbewerben ist eine Möglichkeit junge Menschen zu motivieren, eigenständige Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
An folgenden Wettbewerben wird regelmäßig teilgenommen:
• Grand Prix der Roggenbäcker Deutschlands
• Back-Star-Contest
• ESS - Backwettbewerbe
 

NEU: Internorga 2017
• Lehrlingswettbewerb auf der Internorga 2017
          Herstellung eines Schaustückes zum Thema „Elbphilharmonie“

Ergebnis Grand Prix der Roggenbäcker:
1 Rezept unter den Top Ten
Sonderpreis für die  Klasse

Ergebnisse Back-Star-Contest:
Die Schülerinnen und Schüler der Ko14Bä haben mit 7 (Einzel- und Gruppenrezepten) an dem Wettbewerb teilgenommen. Insgesamt wurden über 100 Rezepte eingereicht.
Das Ergebnis:
1 Rezept unter den Top Ten
2 Rezepte unter den Top 20
Alle Schülerinnen und Schüler der Ko14Bä erhielten einen
20,00 € Cinemax - oder Amazon-Gutschein



Wir lieben auch Erfolge...

Gastronomische Ausbildungsberufe nehmen an Wettbewerben teil

In der Abteilung Ernährungsgewerbe findet seit 2005 in Kooperation mit dem Köcheverein Hameln-Pyrmont jährlich die Kreisjugendmeisterschaft in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen auf schulischer Ebene statt. In der Vorbereitung zu dieser schulischen Meisterschaft werden alle Schüler/innen des 3. Ausbildungsjahres der Ausbildungsberufe im Gastgewerbe eingebunden. Die aus verschiedenen schriftlichen Ausarbeitungen resultierenden besten acht Dreierteams (bestehend aus Koch/Köchin; Hotelfachfrau/-mann und Restaurantfachfrau/-mann) gehen in den praktischen Prüfungsteil. Die Sieger treten bei der Niedersächsischen Jugendmeisterschaft in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen an. Es wurden neben den vierten Platzierungen von 2007 beginnend, sowohl 2011 in Lüneburg und 2013 in Cuxhaven als auch 2015 und 2016 in Göttingen beachtliche Erfolge mit zweiten und dritten Plätzen in der Niedersächsischen Jugendmeisterschaft erzielt. Beim „Rudolf Achenbach Preis“ in Soltau, der als herausragender Bundesjugendwettbewerb des Verbandes der Köche Deutschlands gilt, erzielten unsere Auszubildenden jeweils beeindruckende vierte bzw. einmal eine dritte Platzierung. Auf diese Weise werden besonders leistungsstarke Schüler/innen gefördert.
Die Schülerumfrage 2015/2016 im Bildungsgang "Gastgewerbe" in der Abteilung Ernährungsgewerbe ergab, dass die Zielsetzung des Unterrichts und die angemessene Verknüpfung von Theorie und Praxis von den 140 Schüler/innen als besonders gelungen bewertet werden (84 % bzw. 72 % Zustimmung).



Wir lieben auch Erfolge mit den Beiköchen!

Chance für benachteiligte Jugendliche

Die Ausbildung zum Fachpraktiker Küche / zur Fachpraktikerin Küche (früher Beikoch / Beiköchin)
Nach § 64 BBiG und § 42k HwO sollen behinderte Menschen (§ 2 Abs. 1 Satz 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch) in anerkannten Ausbildungsberufen ausgebildet werden.

In Kooperation mit mehreren privaten Bildungsträgern bilden wir seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 an der Elisabeth-Selbert-Schule junge Menschen mit Behinderung – wir sprechen lieber von Menschen mit Beeinträchtigungen – zum Fachpraktiker Küche/zur Fachpraktikerin Küche aus.

Die Ausbildung orientiert sich an der Berufsausbildung zum Koch/zur Köchin und berücksichtigt die besonderen Verhältnisse behinderter Menschen. „Dies gilt insbesondere für die zeitliche und sachliche Gliederung der Ausbildung, die Dauer von Prüfungszeiten, die Zulassung von Hilfsmitteln und die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter wie Gebärdensprachdolmetscher für hörbehinderte Menschen.“ (§ 65 BBiG und § 42l HwO) Beispielsweise können Sprachcomputer als Hilfsmittel gestellt werden.

Nach der Regelung der IHK Hannover über die Berufsausbildung zum Fachpraktiker Küche/zur Fachpraktikerin Küche gelten diese Maßnahmen für körperlich, geistig und seelisch Behinderte, soweit für sie besondere Ausbildungsregelungen erforderlich sind. Dazu gehören neben Körper- und Sinnesbehinderten insbesondere Personen mit erheblichen und nicht nur vorübergehenden Minderungen der intellektuellen Leistungsfähigkeit, häufig verbunden mit Verzögerungen und Beeinträchtigungen in der Entwicklung der Persönlichkeit, teilweise auch mit zusätzlichen Behinderungen.

Die Feststellung, dass für die Art und Schwere der Behinderung eine Ausbildung nach einer Ausbildungsregelung für Behinderte notwendig ist, erfolgt – jeweils im Einzelfall – auf der Grundlage einer differenzierten Eignungsuntersuchung. Diese Untersuchung wird von der Agentur für Arbeit, unter Berücksichtigung von ärztlichen Gutachten usw. durchgeführt.

Die Ausbildung zum Fachpraktiker/zur Fachpraktikerin dauert 3 Jahre. Zu den wichtigsten Aufgaben zählen das Anwenden einfacher arbeits- und küchentechnischer Verfahren bei der Vor- und Zubereitung sowie dem Anrichten von Gerichten. Dabei setzen die Auszubildenden Lebensmittel, Werkzeuge, Maschinen und Gebrauchsgüter unter Berücksichtigung der Hygiene, des Gesundheitsschutzes, der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes wirtschaftlich ein. Oftmals arbeiten Fachpraktiker/innen in Großküchen, Kantinen, Heime, Cateringbetrieben und Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung.

Die Ausbildung beinhaltet eine theoretische und praktische Zwischen- und Abschlussprüfung vor einem Prüfungsausschuss der IHK. Die schriftliche Abschlussprüfung umfasst die Prüfungsteile Technologie, Technische Mathematik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. In der praktischen Prüfung ist ein Verkaufsgespräch zu führen und ein dreigängiges Menü zu kochen. Mit dem Bestehen der IHK-Abschlussprüfung und dem Abschlusszeugnis der Schule erhält der Prüfling den Hauptschulabschluss.

Im Jahr 2005 starteten wir mit einem Bildungsträger aus Hameln als Partner in der Ausbildung der Fachpraktiker/innen, konnten im Laufe der nächsten Jahre einen Betrieb aus Salzhemmendorf, einen aus Bennigsen, einen aus Garbsen, zwei aus Hildesheim, drei aus Hannover und einen Betrieb aus Nienburg als Kooperationspartner dazu gewinnen.

Mit einem gewissen Stolz blicken wir auf unsere mittlerweile 12jährige Ausbildung mit einer nahezu 100%igen Abschlussquote zurück. Lediglich in 3 Fällen (von insgesamt über 100 Abschlussprüfungen) kam es zu einer Wiederholungsprüfung, die die Auszubildenden dann jedoch erfolgreich absolvierten.
Abschlussklasse 2016

Aus diesem Grund bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die mit besonderem sozialpädagogischem Einfühlungsvermögen, Empathie, unheimlich großem Engagement, einfallsreichen Unterrichtsmethoden, besonderer Förderung, aber auch mit einem offenen Ohr und steter Unterstützung den jungen Menschen und ihren Benachteiligungen gerecht wurden. Nur so konnten wir diese Ergebnisse erreichten und den benachteiligten Menschen somit eine große Chance auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen.

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