Unsere letzte Woche in Finnland
30. Oktober 2024
Unsere letzte Woche begann mit einem entspannenden Tag im Kindergarten, dort konnten wir ein vorletztes Mal die Kinder begleiten. Am Dienstag war dann an der Turun ammatti instituutti, unserer finnischen Partnerschule, ein Culture Day geplant, wo wir unser Heimatland einmal vorstellen sollten. Dafür haben wir am Vortag schon alle Materialien über Hameln und Deutschland zusammengestellt und gemeinsam eine kurze Präsentation über Deutschland erarbeitet, welche wir vorstellen wollten. Der Kultur-Tag war für uns und die Schule ein voller Erfolg!
Gemeinsam mit dem Austauschschülern und deren Lehrern hatten wir einen schönen, lustigen und unvergesslichen gemeinsamen letzten Tag. Wir stellten unser Land vor, lernten die Schulleiterin kennen und es wurde sogar zusammen mit den Lehrerinnen getanzt. Zum Abschluss waren wir dann noch im RAX Pizza Buffet, wo wir als Dankeschön für die Teilnahme am Event ein All-You-Can-Eat-Buffet ausgebeben bekommen haben. Uns allen hat es sehr geschmeckt. Leider war es danach schon an der Zeit, sich von den Austausch-Lehrerinnen und Austausch-Schülerinnen zu verabschieden. Es fiel uns allen recht schwer... vor allem bei Medina, mit der wir die meiste Zeit in Finnland verbracht haben.
Am Mittwoch war es dann so weit, der Abschied in der Einrichtung. Während es den einen recht leicht fiel, war es für andere umso schwerer. Es wurden die letzten Fragen gestellt, gemeinsam gesungen und auch Abschlussgeschenke übergeben. Gegen Nachmittag sind dann nochmal die letzten Einkäufe für unsere Abreise getätigt worden. Zuvor waren wir noch in einem kleinen süßen Café nahe am Flussufer und haben zu viert unseren letzten Nachmittag in Turku genossen.
Donnerstag mitten in der Nacht ging es langsam auf den Weg nach Hause. Müde stiegen wir in das Taxi, welches uns mit unseren Koffern zur Busstation brachte. Um 04:20 Uhr startete dann der Bus von Turku zum Flughafen nach Helsinki. In Helsinki sind wir gegen 06:20 Uhr angekommen und mussten erstmal, mit Frühstück und Kartenspielen, fünf Stunden bis zum Boarding totschlagen. Doch es kam alles anders als geplant... Als wir endlich unsere Koffer beim Selbst-Check-In aufgeben konnten, mussten wir uns erstmal mit dem Automaten und dem richtigen Bekleben der Koffer auseinandersetzen. Ein deutsches Paar hatte damit ebenfalls Probleme und sie wiesen uns daraufhin, dass der Flug nach Amsterdam Verspätung hat. Das war für uns ein Schock, denn wir mussten ja einen Anschlussflug in Amsterdam bekommen. Wir warten also noch einmal zwei Stunden länger als geplant und der Flug verspätete sich noch mal um eine Viertelstunde. Uns war damit klar, den Anschlussflug werden wir nicht mehr bekommen.

Das war eine lange und aufregende Rückreise gewesen.
Dankbar für alles, könnten wir uns nun auf Deutschland, unsere Familien und Freunde freuen.
28.10.2024