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24.11.2021

Der Depression einen Ausdruck geben

Schüler*innen im dritten Ausbildungsjahr der Ergotherapie setzen sich  mit dem Thema Depression fachlich auseinander.
 
Kurz vor dem nächsten großen Praktikum (P3) im November 2021 hat sich die Klasse Ergo 19 intensiv und sehr persönlich mit dem Thema „Depression“ im Rahmen des psychosozialen Unterrichts auseinandergesetzt. Allen war schnell klar, dass Depressionen jeden treffen können. Viele Menschen, auch aus unseren Reihen,  haben bereits Erfahrungen mit der Krankheit gemacht oder werden sie vielleicht noch machen. Auch haben die Schüler*innen die Aktualität und Brisanz dieses Themas in seiner gesellschaftlichen Dimension begriffen, da über den Fall „Robert Enke“ bzw. Depression im Hochleistungssport informiert und diskutiert werden konnte. Andere Prominente, wie Thorsten Sträter und Kurt Krömer, machen dieses Tabu gesellschaftsfähig.
Im Rahmen des Unterrichts haben die Schüler*innen Bilder und Collagen erstellt, um zu zeigen, was Depressionen für sie bedeuten. „Was bedeutet Depression für mich? Welche Tiefe und Kraft empfinde ich, wenn mir das Biest begegnet? Habe ich überhaupt Verständnis dafür?“ Eine ausdruckszentrierte Unterrichtseinheit, die für die Entwicklung der therapeutischen Persönlichkeit wirklich bedeutsam war, hat sich entwickelt.
Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil die meisten Schüler*innen ihr P3 in einer psychiatrische bzw. psychosozialen Einrichtung absolvieren werden. Selbstverständlich werden ihnen Betroffene begegnen.
- Nur wenn ich bei mir anfange und hinschaue, kann ich Klient*innen angemessen begegnen und sie auf ihrem Weg begleiten –
Diese Erkenntnis konnten alle Schüler*innen aus dem Unterricht mitnehmen und hoffentlich in ihren beruflichen Alltag integrieren.
Hier sind die Exemplare der Klasse zu sehen:
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