Wir sind denn mal weg!

Auslandserfahrungen bei Europassübergabe vorgestellt

Nach einem wirklich kulinarischen Genussdav durch die Abteilung Ernährungsgewerbe wurde allen „Auslandsfahrerinnen und -fahrern“ im Forum der Elisabeth-Selbert-Schule Münsterkirchhof der Europass Mobilität überreicht.
Die „Reisegruppen“ aus neun verschiedenen Ländern stellten kleine Teile des Erfahrenen auf ganz verschiedene Weise vor. Es gab Berichte, Fotoreportagen und Filme, in der von Frau Ideker moderierten Reihenfolge.  Berichte von Pflegeeinrichtungen und -maßnahmen in Dänemark, Kindergartenarbeit in Finnland wurde präsentiert. In Kroatien wurden Erfahrungen in einem Krankenhaus gesammelt und auch, wenn einer der Teilnehmer auf dem Sofa schlafen musste, war die Stimmung gut. Betonen muss man den Mut und die Neugier, welche unsere Schülerinnen und Schüler zeigten, die sich ins Ausland wagten. davAlle unterstrichen, dass auch mit wenigen Fremdsprachenkenntnissen Kommunikation möglich sei. Diese Reiseerfahrungen erweitern die Toleranz für unterschiedliche Kulturkreise im europäischen Ausland. Sich in einer fremden Stadt zu orientieren, mit Bus oder Bahn die richtigen Plätze zu finden und drei bis vier Wochen von zu Hause weg zu sein, dabei das Heimweh zu bekämpfen, sowie erste Flugerfahrungen zu machen, das ist schon ein großes Ding. Küchenerfahrungen aus Ungarn, Frankreich, Finnland und England, Gastronomie in Estland wurden ebenso kennengelernt wie die Kosmetik in Turku. Ganz besonders stach eine 10er Gruppe hervor, die erfahrenen Anleiterinnen
aus den Einrichtungen der Elementarinstitutionen haben eine Woche in Norwegen Kindergärten mit unterschiedlichen Konzepten angesehen und sehr eindrücklich berichtet, wie positiver dort das Berufsbild gesehen wird und welche Erfahrungen sie schon in ihren Einrichtungen umgesetzt haben.
Die Teilnehmer dieser Maßnahmen würden es wieder tun, erneut ins Ausland reisen, um dort Erfahrungen und Ideen zu sammeln. All das spricht für die Möglichkeiten der Elisabeth-Selbert-Schule ihre Schülerinnen und Schüler zwecks Praktikums ins Ausland senden zu können und es zeigt, dass sich die „Mühen“ der Lehrkräfte als Begleitpersonen und Organisatorinnen lohnen.
Erasmus+, das europäische Förderprogramm, welches diese Auslandsaufenthalte größtenteils finanziert, kann nur funktionieren, wenn wir den europäischen Gedanken unterstützen und leben.
An dieser Stelle noch einmal der Aufruf seine Wahlmöglichkeit zur Europawahl auszuüben.

Brotdosenidee aus Norwegen

Kinder und Eltern bekommen Hinweise zum gesunden Frühstück

Eine Idee aus den Auslandserfahrungen, die an der Elisabeth-Selbert-Schule gesammelt werden konnte, kam aus Norwegen. Dort schenkt die Kommune den neuen Kindergartenkinder einen Rucksack und eine Brotdose. Die Idee kam beim Landkreis Hameln-Pyrmont gut an und sollte auch in Hameln verwirklicht werden. Nun dauerte es etwas Zeit bis geklärt war, wer in einer Arbeitsgruppe dazu wie aktiv wird, aber durch die Initiierung von Anja Eggers, die im Landkreis für die „frühen Hilfen“ eingesetzt ist, kam alles in Gang. Es war sehr toll zu erleben, das Stadt, Impuls, Gesundheitsamt, SAM, Kinder-Tagespflege und Elisabeth-Selbert-Schule an einem Strang zogen. Die Lehrkraft Annette Kessler hat eine XXL Brotdose dem Original nachempfunden, ein Lied gedichtet und ein Handklatschspiel entwickelt. Diese Aspekte kamen bei der Übergabe in der Großtagespflege in Unsen, am Freitag gut an, auch weil zwei Oberstufenschülerinnen Frau Kessler begleiteten und beim Singen unterstützten. Bei dieser Veranstaltung bekamen die ersten Kinder jeweils eine gefüllte Brotdose überreicht. Bei weiteren Brotboxen-Übergaben ist ein Flyer des Gesundheitsamts und Lied sowie Handklatschspiel enthalten.

2019

Mit Erasmus nach England (Kendal) von Maik, Sven und Noah

Am 10.03.19 traten wir unsere Reise nach Kendal an.
Wir starteten am frühen Sonntag unsere Reise - Hannover Flughafen über München und Manchester. Angekommen in Manchester wurden wir von einem Taxifahrer abgeholt, der uns von dort aus nach Kendal mitnahm.
In unserer Unterkunft wurden wir sehr herzlich empfangen und auf unsere Zimmer begleitet.
Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt haben, hat uns Frau Hoekstra die Stadt Kendal gezeigt und ein wenig zu der Geschichte im Bezug mit Rinteln erzählt (Frau Hoekstra war die ersten Tage zu unserer Unterstützung mit).
Am Montagmorgen ging es los. Wir starteten mit unserem täglichen Frühstück in unserer Unterkunft und machten uns auf dem Weg zu dem College, welches sich direkt auf der anderen Straßenseite befand. Uns wurde das College gezeigt und erklärt, welche Aufgaben und Tätigkeiten wir während des Praktikums haben werden, man hat sich direkt integriert gefühlt, so als würde man sich jahrelang kennen. Dienstag fing unser erster Arbeitstag um 9:00 Uhr an. Maik wurde von Tag 1 im Restaurant sowie Sven und Noah in der Küche eingebunden. Das College zeigte großes Interesse an uns und wir durften unsere eigenen Ideen mit einbringen. Wir fingen jeden Tag um 9:00 Uhr an zu arbeiten bis ca. 14 -15:00 Uhr. Somit hatten wir auch viel Zeit unsere Freizeit in Kendal und Umgebung zu verbringen. Wir sind u. a. nach Burnley und Liverpool gefahren und besuchten dort jeweils ein Fußballspiel, sind viel spazieren gegangen zu den Castle Kendal´s sowie zum Lake District. Der Abend klang zumeist mit den Schülern des Colleges in einem Pub aus.
Das Highlight allerdings war das Cumbria Event am 21.03 im College. Die Cafeteria wurde zu einem schönen Festsaal umgewandelt. Es war ein wunderschöner langer Abend, an dem wir im Service als auch Küche völlig eingebunden waren.
Dann waren die 3 Wochen leider auch schon relativ schnell vorbei. Am 31.03. ging der Rückflug ab Manchester über München und Hamburg.
Wir werden auf jeden Fall das College sowie auch Kendal erneut besuchen, wir haben Freundschaften geknüpft und fühlen uns dort wie zu Hause.
Ein großes Dankeschön auch an Frau Hoekstra für diese Möglichkeit und das Sie uns jederzeit bei Fragen und anderen Dingen zur Seite stand.
Maik, Sven und Noah

Pädagogik aus neuem Blickwinkel erlebt

Neue Eindrücke beeindrucken die "KIndergartenlehrer" aus Hameln sehr

"Kindergartenlehrer", so heißen Erzieher in Norwegen und das verdeutlicht, welchen Stand der Beruf in skandinavischen Gesellschaften hat. Das ist ein Aspekt von sehr vielen, den die zehn Reisenden aus Hameln, in der viel zu schnell verlaufenden Woche aus Trondheim mitnehmen. Der Zugewinn ist gar nicht in einem  schriftlichen Kurzbericht zu erfassen. Die mitreisenden sozialpädagogischen Fachkräfte nehmen mit, dass viel Pädagogik mit wenig Material gut umgesetzt werden kann. Mit Naturmaterialien kann große Wirkung erzielt werden. Es wird dort das Kind in den Mittelpunkt genommen und die Erzieher folgen den Kindern. Die Eltern haben einen viel höheren Stellenwert  und bestimmen viel im Kindergartenalltag mit. Der Abschluss der Reise, die mit Erasmus Mobilitäten möglich war, wurde am Donnerstagabend mit einer Reflexion der Arbeit und Evaluation der Reise abgeschlossen. Jede freie Minute am Freitag, dem Abreisetag, wurde am Flughafen genutzt,
um noch mehr Austausch untereinander zu vertiefen. Doch die Eindrücke müssen erst einmal sacken, verarbeitet und zum Teil in den Einrichtungen umgesetzt werden. Das war ebenso ein Ziel dieses Auslandsaufenthaltes als auch der Austausch mit den norwegischen Fachkräften, denn dadurch entsteht eine gegenseitige Bereicherung. Uneingeschränkt vermittelten alle zehn Erzieherinnen Frau Annette Kessler, dass sie jederzeit wieder so eine Bildungsreise mit ihr antreten würden.


2018

Das Praktikum in Oslo neigt sich dem Ende

Die letzten Tage verfliegen wie im Flug.

Mit einigen Ausflügen neigt sich der Aufenthalt im Kindergarten dem Ende zu.
Besonders gefallen hat uns der Ausflug zum Ekkeberg Camping am Dienstag. Dort baute Michelle tatkräftig mit den Kindern ein Tippie aus Stöckern. Ina und Kristin spielten Fangen mit den Kindern.
Naturverbunden wurde in dieser Woche viel mit dem Laub gespielt.
Am Mittwoch durften Michelle und Ina an den Freundschaftsgruppen mitwirken. Leider war Kristin erkrankt und verpasste das Spektakel. Dort sammelten sich Kinder aus den unterschiedlichsten Gruppen zusammen und hatten die Möglichkeit miteinander zu spielen. Michelle entwarf mit den Kindern kleine Kunstwerke aus Blättern. Ebenso haben Michelle und Ina kleine Armbänder aus Perlen  zum Selber auffädeln angeboten. Dies kam bei den Mädchen besonders gut an.
Zum Abschied am Freitag ist ein Waffel essen geplant. Darauf freuen sich alle riesig.
Und dann heißt es: time to say goodbye, ehe es am Dienstag zurück nach Deutschland geht.

Grüße aus England - Good Afternoon!

Zwei Schülerinnen aus dem zweiten Ausbildungsjahr der Heilerziehungspflege absolvieren ein Auslandspraktikum in Kendal Großbritannien.

Gestern, am 8. Oktober 2018 sind wir, Denise und Candy aus der Fachschule Heilerziehungspflege der Klasse HEP17, heile und unversehrt mit Frau Hoekstra in Manchester gelandet.Von dort aus ging es nach Kendal zur ersten Gastfamilie, von wo aus wir direkt in die Stadt gefahren sind, um die Einrichtungen kennen zu lernen und eine erste kleine Sightseeing-Tour mit Frau Hoekstra zu machen.
Die nächsten drei Wochen werden wir beim DAY Care Service W.O.S.P., Horticare und Whinfell verbringen und auf unseren Arbeitsplänen stehen bereits sehr interessante Ausflüge wie Schwimmen, Wandern und Segeln. Die Einrichtungen sind zu vergleichen mit Tagesstrukturierenden Maßnahmen und richten sich an Erwachsene mit verschiedenen Altersstufen und unterschiedlichsten Beeinträchtigungen.
Heute, am 9. Oktober 2918, hatten wir unseren ersten richtigen Arbeitstag – Denise bei Whinfell und Candy bei WOSP.Dabei haben wir die ersten service users – so werden die Klienten in England genannt – kennengelernt und einen ersten Einblick in die Arbeit der jeweiligen Einrichtung bekommen können.
Während Denise zunächst eine Einführung und Erklärung zur Arbeit erhalten hat, anschließend in Interaktion mit den service usern getreten ist und mit ihnen kreatik gearbeitet hat, hatte Candy ihren ersten Ausflug und war mit einigen Klienten schwimmen.
Wir konnten in der kurzen Zeit bisher sehr positive Eindrücke sammeln, unter anderem auch in der Gastfamilie.
Die Atmosphäre ist sehr positiv, offen und familiär und unsere Gastmutter Fiona gibt sich größte Mühe, damit wir hier eine schöne Zeit haben.
Alles in einem ein gelungener Start!
See you later  Denise and Candy.

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Kindergarten in Norwegen ist ganz anders...

Die ESS schickt über Erasmusmobilitäten Schülerinnen nach Norwegen 2018

Ganz anders erleben Ina, Michelle und Kristin den Kindergarten in Oslo, denn er hat zwei Waldgruppen. Sie sind draußen, erfahren, dass die Mitarbeiter und Kinder sehr viel entspannter sind als in Deutschland. Die FSP-Schülerinnen sind schon vor einer Woche sehr mutig in den Flieger gestiegen und haben sich in der Hauptstadt Norwegens zurechtfinden müssen. Die Wohnung haben sie auch gut gefunden und dann ging es am nächsten Tag zur Einrichtung. Nach dem Gespräch mit der Leiterin, die ihnen den ganzen Kindergarten zeigte, ging es in der Waldgruppe „Drage“ (Drachen) los. Dann besuchte ihre Lehrkraft Frau Kessler die drei und sie erkundeten die Stadt und machten Ausflüge. Der botanische Garten begeisterte am Samstag. Sonntag geht es auf einen Flohmarkt und vielleicht gleich nach der Arbeit am Montag und Dienstag zum Freilichtmuseum und zur Skisprungschanze „Holmenkollen“.  Die ersten Brocken norwegisch können die drei schon, denn die Kinder sind eifrige Lehrmeister.




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Erasmus + oder: Auf nach Finnland

Schülerinnen der Fachschule Sozialpädagogik zum achten Mal in Turku

Am 17.09.2018 machten sich Madita Alsdorf, Celina Beißner, Stina Hage und Dana Uhlenbrock, alle Schülerinnen der Fachschule Sozialpädagogik, in Begleitung ihrer Lehrerin, Iris Täuber, auf den Weg nach Turku, um dort im Rahmen des Erasmus + Mobilitätsprojektes der EU ein vierwöchiges Auslandspraktikum in verschiedenen Kindertageseinrichtungen zu absolvieren.
In den ersten beiden Tagen stand der Besuch der einzelnen Einrichtungen an. Jede Schülerin sollte die Möglichkeit erhalten, jeden Kindergarten und die Vorschule kennenlernen zu dürfen, bevor sie sich für eine Einrichtung entscheiden mussten.
Eine Stadtführung mit den Patenschülerinnen unserer Partnereinrichtung, dem Turun ammatti -instituutti (TAI), und ein Ausflug nach Naantali, ein Küstenort am Schärenmeer, komplettierten das zweitägige Programm bevor am nächsten Tag die Arbeit aufgenommen wurde, bei der die Teilnahme am Gruppengeschehen im Vordergrund steht. Pädagogische Handlungskonzepte der Elementarpädagogik in Finnland und deren didaktisch-methodische Umsetzung werden erfahren und finnische Bildungspläne für den Elementarbereich sowie die Erziehungskonzeption der verschiedenen Einrichtungen vor Ort werden kennengelernt, so dass ein Vergleich mit bereits erfahrenen Konzepten in der bisher absolvierten Praxis gezogen werden kann.
Gespannt erwarten wir den Bericht der Schülerinnen.
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Fast ein XXL Ehemaligentreffen in der Sumpfblume

In der Sumpfe wird der Kinofilm Barndom gezeigt

Am Donnerstag, den 16. August 2018 wurde im Kinobereich der Sumpfblume der norwegische Film Barndom, zu Deutsch „Kindheit“ gezeigt. Dieser Film wurde einer Gruppe Anleiterinnen und einer Mitarbeiterin vom Jugendamt Hameln-Pyrmont in Norwegen empfohlen. Wie kam es zu dieser Empfehlung?
Die Anleiterinnen  war en im März  über Erasmus Mobilitäten der Elisabeth-Selbert-Schule in Trondheim, Norwegen. Diese Auslandsreise hatte zum Ziel Kindergärten mit besonderen Konzepten kennenzulernen und wurde von der Lehrkraft Annette Kessler initiiert und begleitet. Ein norwegisches Filmteam begleitete eine Waldkindergartengruppe durch alle Jahreszeiten. Zum Ende der Filmvorführung klatschten die Zuschauer. Der Film kam gut an.
Die Sumpfblume war gut gefüllt und fast alle Besucher waren ehemalige Schülerinnen und Schüler der Fachschule Sozialpädagogik.

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Inklusion in Norwegen

Bericht im Forum Inklusion beim Landkreis Hameln-Pyrmont

Beim Forum Inklusion berichtete Frau Kessler gemeinsam mit Frau Eggers (Frühe Hilfen beim Landkreis Hameln-Pyrmont) von der Reise mit Erasmus Plus nach Trondheim in Norwegen. An der einwöchigen Reise nahmen 7 Erzieherinnen, zwei Kindergartenleiterinnen und Frau Eggers unter der Reiseleitung von Frau Kessler teil. Sie hat viele Kontakte besonders in Trondheim und Oslo.  Die Forumsteilnehmer hörten von unterschiedlichen Kindergartenmodellen und der Lebensart der Skandinavier von Frau Eggers. Frau Kessler berichtete von der Umsetzung von Inklusionsgedanken in Norwegen. Die Zuhörer waren sehr interessiert und stellten Nachfragen. Angedacht wird, dass die Informationen in einer größere Veranstaltung zu skandinavischen Aspekten mehr Interessierten angeboten werden kann.
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Unser Leben in Tartu

Die 2. Arbeitswoche begann für uns Bäcker kreativ. Aus verschiedenen Vorlagen durften wir ein Modell auswählen, welches wir mit eingefärbtem Marzipan nachmodelierten.
Außerdem formten wir aus einer Schokoladen-Glycosesirup-Masse ein antikes Buch. Dies erforderte durchaus ein wenig Fingerfertigkeit.eitags waren wir ein zweites Mal in Tallinn. Diesmal sind wir mit einem spanischen Austauschschüler und einer estnischen Mitschülerin unterwegs gewesen.
Am Wochenende fanden in Tartu die alljährlichen Studententage statt. Höhepunkt dieser war ein Outdoorkonzert verschiedener estnischer Bands mit anschließendem Feuerwerk.
Hackbraten auf estnische Art. Anderer Geschmack, andere Gewürze, andere Herstellungsmethoden,...
Trotzdem echt lecker!!!

Die 2. Woche als Koch begann schon etwas anspruchsvoller als die Erste.
Für das Buffet durfte ich das Obst schälen, schneiden und zu einer Obstplatte herrichten.
Außerdem stellte ich aus Eigelb, Majonaise, Senf und Gewürzen eine Masse her, die dann in die ausgehöhlten Eihälften gespritzt wurde.
Fertig waren die gefüllten Eier!!!
Freitagabend war ich mit zwei Spaniern, einer Deutschen, Ahmed und Orkan das Nachtleben in Tartu erkunden.
Das Outdoorkonzert und Feuerwerk im Rahmen der Studententage hat mir genauso gut gefallen wie Michelle und Wibke.
Kilian, Michelle und Wibke
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Zwei Auszubildende der Kosmetik berichten aus Tschechien

Unsere erste Aprilwoche 2018 in Tschechien: Zunächst die Zugfahrt, sie war unkompliziert und ohne Verspätungen. Um 13:35 Uhr kamen wir dann in Prag an,  wo uns Frau Fischer (Lehrkraft) abholte. Wir fuhren also direkt nach Stochov ins Studentenwohnheim. Dort bezogen wir gemeinsam ein Zimmer.  Am ersten Tag ist noch nicht so viel passiert. Wir wurden durch das Haus geführt und dann den anderen Lehrkräften und Schülern vorgestellt. Sehr herzlich wurden wir aufgenommen,  alle hier sind hilfsbereit und zugewandt.
Am Freitag dann ging es damit los, dass wir die Schuldirektorin kennenlernten und anschließend nahmen wir eine Vorführung der Kosmetikfirma Mary Key teil.
Danach fuhren wir mit Frau Fischer nach Prag und sie zeigte uns die Hauptstadt.
Samstag hatten wir Freizeit und wir beide fuhren alleine nach Prag. Dies klappte sehr gut, da Frau Fischer uns zuvor genau erklärt hat, wie wir dort hingelangen und zurück kommen.
Sonntagmorgen wurden wir dann von Frau Fischer abgeholt und es gab ein leckeres Frühstück bei ihr zu Hause, was sie liebevoll für uns vorbereitet hatte. Sie betreut uns wirklich sehr gut. Danach fuhren wir wieder nach Stochov.

Montag erkrankte Alina leider und wir mussten mit Frau Fischer zum Arzt gehen. Sie erhielt Medikamente und inzwischen ist sie wieder gesund.
Ich nahm danach am Montag noch für 2 Stunden im Englischunterricht teil, was mir sehr gefallen hat.
Am Dienstag fand dann die Vorführung der Firma Dermacol statt.
Mittwoch hatten wir zunächst einmal eine  Stunde Kunstunterricht. Danach fuhren wir nach Kladno zum Friseur und Kosmetiksalon,  wo uns kostenlos die Haare gemacht wurden.
  Heute am Donnerstag, den 12.04.2018 hatten wir morgens eine Schulung, Wimpern auf Wimpern (Dauerwelle),
was wir auch selber ausprobieren durften.
Insgesamt gefällt uns die Zeit in Tschechien gut.
Alina und Selina-Maria (Schülerinnen der Berufsfachschule Kosmetik  -  Abt. Körperpflege)
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Die praktische Arbeit in norwegischen Kindergärten erkunden

10 Erzieherinnen und eine Lehrkraft sammeln eine Woche im März 2018 Erfahrungen in Skandinavien

Die Möglichkeiten durch Erasmus plus Auslandserfahrungen zu sammeln, sind an der Elisabeth-Selbert-Schule durch den einwöchigen Aufenthalt von Anleiterinnen in Norwegen erweitert worden. Kindertageseinrichtungen mit besonderen Konzepten anzusehen, diese Möglichkeit wurden den Anleiterinnen aus der Praxis eröffnet und mehr als 10 meldeten sich für diesen Erfahrungsaustausch an. Per Losverfahren wurden die Teilnehmerinnen festgelegt und diese sind nun im norwegischen Trondheim und hospitieren in Kindertagesstätten mit besonderen Konzepten. Die Verknüpfung von drinnen und draußen in einem Reggio Emilia Kindergarten, der zusätzlich noch eine Art Gesundheitsstation in der oberen Etage hat, beschäftigt die Reisenden als erstes.  Dort wird ein niederschwelliges Angebot für Eltern zu Gesundheitsfragen ihrer Kinder angeboten.
Im Waldkindergarten, einer Hospitation in einem anderen Outdoor- Kindergarten sowie einem Kindergarten innerhalb eines Altersheims finden ebenfalls Besuche statt. Land und Leute, kulturelle Besonderheiten, Sprachbarrieren zu bewältigen, sich im Busnetz auskennen, sind Kompetenzen, die fast nebenbei erweitert werden. Alle 10 wohnen in drei unterschiedlichen Wohnungen, agieren miteinander und genießen die Zeit zum Austausch, zum Bewerten von Beobachtungen, berichten den Norwegern von ihren eigenen Arbeitszusammenhängen. Der Besuch in der Hochschule, der Austausch mit ausgewanderten deutschen Lehrern und Studenten, sind ebenfalls Höhepunkte der Woche. 
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2017


Mit Erasmus + ins Ausland

Anleiter aus Kindertagesstätten fliegen 2018 nach Trondheim in Norwegen

Die Erasmus-Mobilitäten erlauben 2018 zehn Anleitern aus den Kindertagesstätten aus Hameln und Umgebung einen Aufenthalt in Trondheim. Die Lehrkraft Frau Kessler hat in Jahr 2015 dort im Rahmen eines acht wöchigen Aufenthaltes Erfahrungen in Kindertagesstätten mit unterschiedlichen Konzepten sammeln können.
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für, in Norwegen sagt man „Kindergartenlehrer“,  ist ein achttägiger Aufenthalt geplant. In dieser Zeit werden Kindergärten mit besonderen Konzepten besucht, eine Hospitation in einem Outdoor-Kindergarten und Kontaktgespräche mit der Hochschule geführt. Die Teilnehmer werden englisch sprechen und Annette Kessler kann die norwegische Sprache übersetzen. Die Vergleiche zwischen deutschen und norwegischen Konzepten im Elementarbereich kann für beide Seiten eine Bereicherung sein. Für 2018 haben sich so viele Anleiter interessiert, dass gelost werden musste. Zur Vorbereitung ist ein interkulturelles Training vorgesehen. Das erste Treffen dazu fand am 20.09.2017 in der Elisabeth-Selbert-Schule statt. 
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Erlebnisbericht Finnland

Am 18.09.2017 um 8:30 Uhr ging es für uns Vier begleitet von Frau Täuber vom Flughafen Hannover über Frankfurt und Stockholm los nach Finnland. Am Flughafen in Turku wurden wir von Mirja, unserer finnischen Mentorin, und den finnischen Schülerinnen (Tutoren) empfangen und zu unserem Hostel gebracht. In den Einführungstagen ging es mit Frau Täuber in unterschiedliche Einrichtungen, die wir gemeinsam besichtigt haben. Ab dem 21.09.2017 arbeiteten wir dann jeweils in der Kindertageseinrichtung, für die wir uns entschieden hatten.
Ich, Georgina, absolvierte mein Auslandspraktikum im Kindergarten Rehtorinpellonkadu päivakoti. Es gab drei Gruppen: Naperot (für Kinder unter 3 Jahren), Konkarit (für Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren) und Sankarit (für Kinder von 3 bis 5 Jahren).
Da Sankarit die englischsprachige Gruppe war, war ich als halbe Engländerin zum größten Teil in dieser Gruppe. Morgens von 8 Uhr bis 9 Uhr gab es für alle Kinder Frühstück. Das Frühstück wird in Finnland vom Kindergarten gestellt; die Kinder bringen kein eigenes Essen mit in die Einrichtung. Nach dem Morgenkreis um 9 Uhr sind wir dann entweder auf einen großen Spielplatz, in den Wald oder in das Museum etc. gegangen oder wir haben mit den Kindern drinnen gespielt. Anschließend gab es um 11.30 Uhr für alle Kinder Mittagessen. Nach dem Mittagessen haben alle Kinder eine kleine Pastille gegessen, die den Zucker im Mund neutralisiert und dazu Infektionen im Ohr bei Kindern vermindert. Ab 12 Uhr machen sich alle Kinder zum Mittagsschlaf bereit. Die Kinder haben die Wahl zu schlafen oder einfach den Geschichten der Erzieher zuzuhören und sich dabei auszuruhen. Ab 13:30 Uhr gibt es dann einen Snack für alle Kinder im Gruppenraum von Sankarit. Der Snack unterscheidet sich immer. Mal gibt es Brot mit verschiedenem Belag und Obst oder Gemüse, dann gibt es Quarkspeisen oder Porridge. Auch nach dem Snack nehmen die Kinder eine Pastille. Um 15 Uhr gehen, je nach Wetter, die Kinder entweder hinaus  oder spielen drinnen.
Ich, Denise, war im Kindergarten Daycare Daisy im Student Village in Turku. Mein Kindergarten bestand aus zwei Gruppen mit jeweils 14 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren. Ich habe täglich von 9 Uhr bis 15 Uhr gearbeitet. Es gab 5 Mitarbeiter, zwei kindergarten teacher, zwei kindergarten nurses und eine weitere Zusatzkraft. Meine Aufgabe dort war es, die Erzieher in der täglichen Routine zu unterstützen, mich mit den Kindern zu beschäftigen und bei der Essensverteilung zu helfen. Mein Kindergarten hat morgens um 7:30 Uhr geöffnet und um 17:00 Uhr geschlossen. Nach dem Frühstück findet um 9:00 Uhr der Morgenkreis statt, meist mit beiden Gruppen gemeinsam. Das Vorhaben für den Tag wird besprochen. Anschließend findet eine freie Spielzeit statt, die bei gutem Wetter auf dem Außengelände stattfindet. Ab 11:00 Uhr gibt es Mittagessen, an dem alle Kinder teilnehmen. Da wir viele muslimische und buddhistische Kinder in unserem Kindergarten hatten, wurden meist zwei verschiedene Gerichte angeboten. Nach dem Mittagessen startet um 12:00 Uhr wie in Georgina’s Kinderkarten die Mittagsschlafzeit mit anschließendem Snack und einer erneuten Freispielphase bevor um 17 Uhr der Kindergarten schließt. Ich habe in meiner Zeit dort die Essensausgabe betreut, habe an den Waldtagen teilgenommen und ein eigenes Angebot gestaltet und durchgeführt.
Ich, Tanja, war in der Kindertagesstätte Nummenpuistokatu. Mein Kindergarten bestand aus sechs Gruppen, darunter waren zwei Krippengruppen, zwei Gruppen von Kindern von 3-4 Jahren, eine Integrationsgruppe, sowie eine Vorschulgruppe, in der ich meine Zeit verbrachte. Ich habe täglich von Montag bis Freitag von 8:30- 14:30 Uhr gearbeitet. In meiner Gruppe gab es 24 Kinder, die von zwei kindergarten teacher, zwei Nannys und einer Praktikantin betreut wurden. Ähnlich wie bei Denise und Georgina gestaltete sich die Tagesstruktur. Der Tag fing um 8:30 Uhr mit einem Morgenkreis an. Dort wurde besprochen, welcher Tag heute ist und welchen Monat wir haben, auch wurde geschaut, wer an dem Tag Namenstag hatte. Nach dem Morgenkreis ging eine Hälfte der Kindergruppe nach draußen, dies immer für eine Stunde, und die andere Hälfte blieb in der Gruppe, um dort leichte Lernaufgaben zu erledigen, wie z.B. Buchstaben, Wörter, Zahlen etc. lernen. Es gab 10 iPads, die die Kinder auf Anfrage nutzen durften. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und Mittagsschlaf konnten sich die Kinder zwischen Malen, Puzzlen oder Brettspiel entscheiden, bevor es am Nachmittag einen Snack gab.
Während meines Aufenthaltes in dieser Einrichtung begleitete ich den Schwimmunterricht, der mehrmals wöchentlich stattfand.
Ich, Mara, absolvierte mein Auslandspraktikum in der Kindertagesstätte Verkanappulat.
Diese Einrichtung bestand insgesamt aus vier Gruppen, darunter auch eine Krippengruppe (geschlossenes Konzept).
Ich verbrachte meine Zeit in der Vorschulgruppe, in der die Kinder zwischen 5 und 6 Jahre alt waren.
Anders als in den Kindergärten, in denen Tanja, Georgina und Denise waren, sprachen in dieser Einrichtung alle Kinder ausschließlich finnisch.
Auch die Erzieherinnen beherrschten die englische Sprache nur teilweise. Wir kommunizierten viel mit Mimik und Gestik.
In der Vorschulgruppe gingen die 5-jährigen Kinder nach dem Morgenkreis in die Gruppe der 3 bis 4 jährigen Kinder, um dort ein Angebot mitzugestalten. Die Schulanfänger blieben in der Vorschulgruppe und absolvierten verschiedene Aufgaben, welche sie auf den Schuleintritt vorbereiteten.
Nach diesen Angeboten ging es dann bei Wind und Wetter für alle Gruppen der Einrichtung bis um 11:15 Uhr in das Außengelände oder man machte einen Ausflug in die Natur.
Um 11:30 Uhr gab es dann für alle Kinder Mittagessen, zu dem es jeden Tag ein Glas Milch und eine Scheibe Brot mit Butter gab.
Um 12.15 Uhr begann dann die Ruhe- und Entspannungsphase. Die Schulanfänger legten sich in dieser Zeit Decken auf den Fußboden, ließen sich in 3-er Gruppen gemütlich nieder und bekamen von einer Erzieherin eine Geschichte vorgelesen.
Nach einer anschließenden Freispielphase gab es um 14.00 Uhr einen kleinen Snack. Meist waren es finnische Brote, welche mit Reis gefüllt  waren ( sehr lecker!).
Um 15.00 Uhr endete meine Arbeitszeit und ich fuhr mit dem Rad zurück ins Hostel.
Ein freundlicher Blick, eine Geste der Zuneigung, all das gilt mehr als tausend Worte.
Damit will ich zum Abschluss sagen, dass ich mich auch ohne finnische Sprachkenntnisse gut verständigen konnte.
Ich wurde sofort durch meine offene und liebevolle Art aufgenommen und in den Kindergartenalltag ganz selbstverständlich integriert. Der Austausch war für mich eine wertvolle Erfahrung, welche ich nicht mehr missen möchte!
Fazit: Die Atmosphäre in finnischen Kindergärten ähnelt einem Zuhause, weniger einer Einrichtung. Eine wohnliche Raumausstattung trägt maßgeblich dazu bei. Man arbeitet nach dem geschlossenen Konzept, um den Kindern ein sicheres „Nestchen“ zu bieten. Der Personalschlüssel ist großzügig: eine Erzieherin für fünf bis sieben Kinder. Das Gruppenklima ist dementsprechend entspannt und ruhig. Die finnischen Kindertageseinrichtungen stellen die Mahlzeiten, damit kein Kind benachteiligt wird. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist sehr eng. Täglich werden die Eltern bei der Abholung ihres Kindes über die verschiedenen Tätigkeiten, die die Kinder während des  Kindergartentages ausgeübt haben, informiert.
Neben der praktischen Arbeit in den Kindergärten haben wir Turku und Umgebung erkundet und gemeinsame Ausflüge in die Hauptstädte Helsinki und Stockholm  unternommen. Wir waren gemeinsam reiten und haben unsere Zeit dort sehr genossen. Am 17.09.2017 ging es dann für uns zurück nach Deutschland.

Neue Kontakte in Estland

Die Abteilung Ernährungsgewerbe, insbesondere das Bäckerhandwerk, erweitert ihr Mobilitätsspektrum

Tartu, eine Stadt mit vielen Gesichtern und dementsprechend einer Vielfalt an kulinarischen Eindrücken!
Ein ganz unterschiedliches Frühstücksverhalten als in Deutschland hat entscheidend Einfluss auf die Gebäckpalette der Bäckereien.
Wenige, dafür sehr exquisite und familiäre Bäckereien mit qualitativ hochwertigen Backwaren produzieren mit überwiegend regionalen Zutaten diese Leckereien. Besondere estnische Spezialitäten sind z.B. ein leicht süßliches Malzbrot, ein geschichteter Möhrenkuchen mit einer frischen, säuerlichen Füllung, Teegebäck mit Lebkuchengewürz oder zuckerige Plunderbrezel.
Trends werden entwickelt (Megapralinen) und auch der traditionelle deutsche Stollen ist inzwischen etabliert.
Freundliche, offene und herzliche Menschen ließen uns in ihre Backstuben schauen und bescherten uns eine Vielfalt an Eindrücken.
Die Kommunikation zwischen Berufsschule und Betrieben ist sehr gut, so dass die Schüler nach der Ausbildung gezielt vermittelt werden.
Das Leitbild der " Tartu KUTSEHARIDUSKESKUS " ist dem unserer Schule sehr ähnlich.
Konstruktive Gespräche mit den Kollegen vor Ort und dem EU-Koordinator zeigen, dass beidseitig ein großes Interesse an einer Erasmus-Partnerschaft besteht.
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Yvonne und Josephine starten ihr Praktikum in Kendal im Herbst 2017

Nach langer Anreise bedingt durch  Flugverspätung wegen Nebel in Manchester und Zugausfall sind wir erst am späten Nachmittag in Kendal angekommen. Am nächsten Morgen sind wir zu WOSP und den zwei weiteren Einrichtungen der Tagesbetreuung gegangen und wurden herzlich von Mitarbeitern und den dort beschäftigten Menschen mit Beeinträchtigung (service users) empfangen.
Wir Schülerinnen arbeiten getrennt voneinander in den jeweiligen Einrichtungen, z.B. bei ' horticare', wo die Herbstbepflanzung der Blumenkästen im Stadtbild vorbereitet und durchgeführt wird oder bei WOSP, wo leichte Büroarbeiten erledigt werden.
Ein Schwerpunkt in der Betreuung der Menschen mit Beeinträchtigung besteht darin, regelmäßig im nahen Lake District segeln zu gehen. Yvonne und Josephine hatten das große Vergnügen, vor Abschluss der Segelsaison, dieses mit den 'service users' erleben zu dürfen.
Yvonne und Josephine sind privat untergebracht und genießen den Einblick in ein englisches Familienleben.
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Norwegen 2017

Aller Anfang bedarf Geduld

Sowohl die Anreise als auch die Ankunft in Oslo verliefen relativ unkompliziert. Eine Bekannte des Vermieters unserer Wohnung holte uns vom Bahnhof ab  und begleitete uns in die Unterkunft, um uns dort noch einige Tipps auf den Weg zu geben, die uns den darauf folgenden ersten Einkauf erleichterten. Den Rest des Tages verbrachten wir gemütlich auf dem Sofa, um uns von den neuen Eindrücken zu erholen.
Der erste Arbeitstag im Kindergarten stellte sich als etwas komplizierter heraus, da es durch die Sprachunterschiede nicht leicht war, mit den Kindern in Kontakt zu kommen. Wir sind jedoch optimistisch, dass sich die anfänglichen Schwierigkeiten schnell legen werden, da das Team, die Kinder und die Eltern äußerst freundlich und offen sind.
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Pflege im Norden 

Pflegeassistenten lernen seit drei Jahren das System in Dänemark kennen, jetzt dürfen auch die Schüler der Berufsfachschule Altenpflege ein Praktikum in Århus, Dänemark absolvieren. Um dieses Projekt auf den Weg zu bringen, haben sich zwei Lehrkräfte der Elisabeth-Selbert-Schule gemeinsam mit einem Pflegedienstleiter aus dem Cornelienheim auf den Weg gemacht, Pflegeeinrichtungen und Schulen im hohen Norden zu besuchen und die Bedingungen für das Projekt zu klären.
Herausgekommen sind dabei zwei unterschiedliche Einrichtungen im Gebiet Arhus, die gerne Praktikanten aus Deutschland betreuen und zwei Schulen, in denen wir uns anschauen konnten, wie Pflegeunterricht dort aussieht.
Neben den fachlichen Inhalten kamen auch die kulturellen Eindrücke nicht zu kurz, da Arhus in diesem Jahr europäische Kulturhauptstadt ist und die Besucher genau zur Festwoche dort waren. Es gab viel zu sehen und zu besichtigen, sodass mit Fug‘ und Recht gesagt werden kann, dass sich ein Einsatz von Altenpflegeschülern im hohen Norden wirklich lohnt!!!
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Zu Besuch in Hameln…

Vier tschechische Schüler/innen aus Stochov arbeiten in Hamelns Betrieben - Drei Wochen Praktikum...

Die angehenden Köche im 3. Ausbildungsjahr aus Tschechien freuen sich auf ihre aktive Zeit am Herd des Rattenfängerhaus. Das Restaurant im historischen Hameln zeichnet sich durch eine variantenreiche regionale Küche aus und stellt sich im Umgang mit Praktikanten aus vielerlei europäischen Ländern stets offen dar.
Nicht nur die Tschechen stehen in der Küche – am kommenden Wochenende ergänzen zwei französische Kochazubis das Team.
Begleitet werden die beiden Herren von zwei jungen Frauen, die von Montag bis Mittwoch im Praxisunterricht der Abteilung Körperpflege an der ESS tätig sind, um ihre Kenntnisse Donnerstag und Freitag jeweils in ihren Praxisbetrieben zu perfektionieren.
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Drei wollen gen Norden!

Drei angehende Erzieher bzw. Erzieherinnen der zukünftigen Oberstufen starten kurz vor den Herbstferien nach Oslo und verbringen dort vier Wochen in einem Waldkindergarten. Die skandinavische Pädagogik kennenzulernen, ist ein Teil ihrer Reise, aber sich im Ausland zurechtzufinden und die Landessprache nicht zu sprechen, ist eine weitere Herausforderung. Zum fünften Mal wird der Kontakt zum Ekkeberg Kindergarten in Norwegens Hauptstadt nun schon genutzt. Begonnen hat die Kontaktaufnahme durch die Lehrkraft Frau Kessler, die schon Vorträge an der Hochschule in Oslo in internationalen Seminaren gehalten hat. Zum Schuljahresanfang bekommen die drei eine kurze Einführung in die norwegische Sprache und Land und Leute seitens Frau Kessler. Im Vorfeld haben sie ein interkulturelles Seminar besucht. Die Vorfreude steigt und der Austausch mit den Reisenden vom letzten Jahr wird sehr genutzt. Die Kinder in diesem kooperierenden Kindergarten lernen Schnitzen, Schlittschuh laufen, schwimmen und Ski fahren. Der Personalschlüssel ist höher als in Deutschland und sie sind ganztägig in der Natur. Die Fotos machen die drei schon sehr neugierig und die Zeit bis zum Start wird schnell verfliegen. 
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Wer sich bewegt, bewegt Europa!

Drei Schüler aus dem Bereich Gastronomie und eine Schülerin der Heilerziehungspflege absolvieren ein Praktikum in Kendal. Die dortige Tageszeitung ist voll des Lobes.

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Europassübergabe 04.05.2017

Überreicht wurden insgesamt 36 Europässe an Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die ein berufsbezogenes Praktikum im europäischen Ausland absolvierten.

Nicht immer waren die Auslandsaufenthalte von beruflichen Neuheiten begleitet, nicht immer war der Aufenthalt völlig stressfrei bezogen auf Mitfahrer, Unterkunft, Heimweh…
…aber immer war der Aufenthalt von neuen beruflichen Erfahrungen und Ansichten begleitet, die unsere Schülerinnen und Schüler an Selbständigkeit weiterbringen.
Der Europass Mobilität dokumentiert alle Lernerfahrungen, die der Teilnehmer/In im Ausland gemacht hat, unabhängig von Art, Niveau und Zielsetzung. Bevor der Europass Mobilität ausgestellt werden kann, müssen die Inhalte und Themen des Lernaufenthalts zwischen der sendenden und entsendenden Partei vereinbart werden, damit der Aufenthalt von Anfang an einen echten Mehrwert für alle Beteiligten bietet.
Auf dem Arbeitsmarkt spielen Auslandserfahrung und Flexibilität eine immer größere Rolle. Somit dient der Europass als „Türöffner“ für das Lernen und Arbeiten in Europa. Der Europass Mobilität trägt dazu bei, das Leben und Arbeiten in Europa barrierefrei zu gestalten.
Mein besonderer Dank gilt den Institutionen und Ausbildungsbetrieben, den Begleitern und Angehörigen, meinen Kolleginnen und Kollegen, die den europäischen Gedanken an der ESS stützen und den Schülerinnen und Schülern, die diese Chance der Auslandserfahrung nutzen und in die Öffentlichkeit tragen.
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Besuch aus Turku im April 2017

Benjamin (Schlosshotel Münchhausen), Eetu (Schlosshotel Münchhausen), Otto (Steigenberger Hotel und Spa), Leonardo (Steigenberger Hotel und Spa), Päivi und Heli (Lehrkräfte) erreichten Hameln am 25.04.2017 gegen 19:00 Uhr. Die vier Jungen absolvieren in den beiden Hotelbetrieben ein vierwöchiges Praktikum und werden von Beate Diers und Bettina Ideker betreut.
Die beiden Lehrkräfte wollten einmal gerne sehen, was die Elisabeth-Selbert-Schule und das gastronomische Umland für die Finnen zu bieten haben und bekamen sicherlich ein umfangreiches Programm geboten.
Dienstag, gegen 21:00 Uhr waren alle in ihren Unterkünften und wahrlich erschossen. Die beiden Jungs in der Schlossküche traten am Mittwoch bereits ihren Dienst an, die beiden anderen wurden in Pyrmont von Beate Diers abgeholt – 7:55 Uhr ist schließlich Unterrichtsbeginn – gähn.
Lehrkräfte und Praktikanten sahen sich den Unterricht an – kooperatives Lernen hatten wir schließlich aus Finnland mitgebracht – Führung mit Frau Kirschbaum an den Schulstandorten Langer Wall und Münster. Mittagessen bei  Herrn Funch, 14:00 Uhr Abfahrt zum Steigenberger Hotel Bad Pyrmont Betriebsbesichtigung mit Herrn Picker. Anschließend eine Führung durch Pyrmont und abschließend ein wunderbares Essen im Restaurant der Alten Villa Schlossblick.
Donnerstag, 8:00 Uhr Schüler und Lehrkräfte wurden eingesammelt, auf, auf ins Schlosshotel Münchhausen. Frau Scholz führte alle vier Praktikanten und Lehrkräfte durch die Gemäuer. Dann von Schülern der BEK/Thibautstraße eine Führung durch deren Produktionsstätten – danke den Lehrkräften, die alles super organisiert hatten und Hochachtung vor den Schülern, die ihre Englischkenntnisse wunderbar und stolz einbrachten.
Mittagsessen bei Frau Wehner und der BFG am Münster. Eine Stunde Pause. Anschließend wollten wir natürlich „Beates Bäckerei“ sehen – aber die lag auf dem Weg zur Hämelschenburg und passte sehr gut ins Programm. Auf dem historischen Gelände der Burg durften wir vom Schlossherrn Herrn von Klenke eine englische Führung genießen. Die jungen Männer waren begeistert!
Freitag, 27.04.2017. Die Praktikanten sind in ihren Betrieben, die Lehrkräfte in der Elisabeth-Selbert-Schule, um dort zu hospitieren.
Danke, all den Schülerinnen und Schüler, die sich so hervorragend eingebracht haben. Danke, all unseren Kolleginnen und Kollegen, die unsere Gäste stets willkommen geheißen haben.
Als Heli und Päivi heute wieder zurückflogen, waren beide durchaus des Dankes voll, sagten aber auch: „hard work to be in Hameln“ ;-)
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Programm für den Schüleraustausch

Aufenthalt Elisabeth-Selbert-Schule, Hameln in der Partnerschule SŠSaR, Stochov von 13.3. bis 7.4.2017

13.3.2017 - Anreise nachmittags um 15:27 Uhr, Prag, Hbf/Abholung Fiserova, Unterkunft im Studentenwohnheim, Schulspeisesaal/Begl. Fiserova
Abendessen im Schulspeisesaal
14.3.2017 - Frühstück in dem Schulspeisesaal (tägliche Wiederholung), Empfang bei der Schuldirektorin Frau. Jaroslava Pichova, Kaffee und Kuchen – gegenseitiger Austausch, Begleitspersonen – 2 Schüler, die immer in der Zeit des Unterricht zur Verfügung sein werden, aber sie werden sich abwechseln, Besichtigung der Schule incl. Fachpraxisräume und Bibliothek, Mittagsessen im Schulspeisesaal (größtenteils Wiederholung)
Nachmittag: informative Vorführung der Firma Wella Fachpraxisräume Frisör/in, kleine Stadtführung durch die Stadt Stochov mit  Schülerbegleitung, Abendessen in der Schulküche (größtenteils Wiederholung)           
15.3.2017 - Fachpraxisräume Kosmetik
Mittagsessen im Schulspeisesaal, 16:00 Bowling mit den Schülern und freiw. Lehrern um Kontakte zu den tschech.Schülern zu knüpfen
16.3.2017 - 2. Unterrichtsstunde Hospitation in der Englischstunde, Klasse 3HT, 9:30 – 12:00 Uhr kosmetische Behandlung Vorführung, Abfahrt nach Kladno, Praktikumsbetrieb unserer Schule, Begleitung der Schülerin Petra Sochova, Kurze Besichtigung des Standzentrum, 16:30 Uhr Rückfahrt nach Stochov mit Begleitung von Petra S. (Studentwhm)
17.3.2017 - Theoretischer Unterricht, Fächer vom Bereich Kosmetische Dienstleistungen, nachher fährt Fr. Fiserova hin mit deutschsprachigem Schüler Ondrej N. und
nachmittags zurück die Praktikantinnen  zum Zlicín – Prag Einkaufzentrum und für das Wochenende Abendessen: Selbstbeteiligung, weil das Studentenwohnheim geschlossen ist
18.3.2017 - Am Wochenende Betreuung und Freizeitaktivitäten durch freiwillige tschechische Schüler und Lehrer der SŠSaR, Stochov Schule, Ausflug nach Panenský Týnec, Trebíz, Klobuky – verantwortlich die Lehrerin, Parcela Bíbová von 11:00 bis 16:20 Uhr
19.3.2017 - am Wochenende Frühstück, Mittagsessen jeweils selbst auf eigene Kosten
20.3.2017 - theoretischer Unterricht/Übersetzung Fiserova, Freizeitaktivitäten je nach der Absprache, 13:00 Uhr Einkaufzentrum Zentral in Kladno im Begl. von unserer Schülerin
21.3.2017 - Fachpraxisunterricht der Schule /Kosmetikabteilung, Mittagsessen im Pavillon K, Kontrollarbeiten der Gastro Schüler, Nachmittags 15:00 – 18:00 Uhr Kladno, Zumba mit unseren Schülerinnen, Daniela Bocan und Jitka Jelinkova (Klasse 2KO)
22.3.2017 - Präsentation  der Schulprojekte, Ausflug nach Lany, Schloss, Park, Museum T.G.M. , anschließend Besuch beim  Schüler Jakub, Rückfahrt seine Mutter, unsere Lehrerin
23.3.2017 - Bibliothek, EDV Räume um Hausaufgaben für ESS.Schule Hameln zu machen, In-line Verleih (kostenlos von der Schule)
18:30 Uhr Lagerfeuer mit Grillen organisiert vom Studentenwohnheim zum Thema sozio-kulturellen Austausch und um Kontakte zu tschech. Schülern zu knüpfen
24.3.2017 - theoretischer Unterricht: Englisch, Deutsch und Fachtheorieunterricht, nachmittags: Eisdiele im Ort Kacice, eingeladen von Fiserova
25.3.2017 - Ausflug nach Krivoklat Schloss, Museum Mayrau – Ing. V. Dubrava (Lehrer), 8:45 Uhr – 16:30 Uhr Verpflegung jeweils selbst
26.3.2017 - Freizeit
27.3.2017 - Praktikum im Salon, Kladno, Mittagsessen in Kladno, Abfahrt mit Schülerbegleitung nachmittags mit der Busverbindung
28.3.2017 - Hospitation im Fachpraxisunterricht Frisör/in, Mittagsessen in der Schule/Büfett Art im Pavilon K, Fachpraxisunterricht - Kosmetik, nachmittags: Club in der Schule – Osterschmuck basteln
29.3.2017 - Interview für die Schulzeitschrift SOUSTO Interview der beiden Austauschschülerinnen
Mittagsessen in der Schule/ Büfett im Pavillon K (Kontrollarbeiten der Schüler), Ausflug nach Unhošt, eingeladen von Fiserova
30.3.2017 - Capri, Kosmetik – Vorführung,  Gesichtspflege – Zertifikat haben Prakt. erhalten, Fachpraxisunterricht, es folgt die Vorführung Aquapark Kladno, veranst. Studentenwohnheim
31.3.2017 - Dermacol Kosmetik, Vorführung , Exkursion in Salon BARBOR
1.4.2017 - Freizeit
2.4.2017 - Prag, Prager Burg, Palais Lobkowitz, Konzert klassischer Musik – verantwortlich Zuzana Fiserova (Lehrerin), 10:30 – 19:00 Uhr, incl. Essen und Trinken in Prag
3.4.2017 - Fachpraxisunterricht  in der Schule, Möglichkeit In-line fahren, Osterschmuck basteln, aufräumen, waschen
4.4.2017 - Fachtheorieunterricht, nachher Abfahrt nach Prag mit Dienstwagen, Anreise Frau B. Ideker, Besichtigung der Schule 1. Teil/Fis.
5.4.2017 - Besichtigung der Schule 2. Teil  für Frau B. Ideker – zuständig Frau Z. Fišerová, Abahrt nach Kladno und Prag, Historie und die Stadtbesichtigung, Mittagsessen in Prag die Sehenswürdigkeiten Prags, Rückfahrt nach Stochov abends
6.4.2017 - Tandem Förderung, Erasmus+ - Empfang bei der Frau Schuldirektorin, Kaffee, Kuchen, das Mittagsessen im Pavillon K gemeinsam mit der Schulleitung
Austausch, Zusammenarbeit, Zusammenfassung, Abendessen im Restaurant, Nové Strašecí (Ortschaft 7 km von Stochov entfernt)
7.4.2017 - Verabschiedung mit der Schulleitung - Abfahrt mit Dienstwagen der Schule nach Prag zum Hauptbahnhof, 10:30 Uhr Abfahrt mit dem EC Zug nach Deutschland
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Brotdosenidee aus Norwegen

Kinder und Eltern bekommen Hinweise zum gesunden Frühstück

Eine Idee aus den Auslandserfahrungen, die an der Elisabeth-Selbert-Schule gesammelt werden konnte, kam aus Norwegen. Dort schenkt die Kommune den neuen Kindergartenkinder einen Rucksack und eine Brotdose. Die Idee kam beim Landkreis Hameln-Pyrmont gut an und sollte auch in Hameln verwirklicht werden. Nun dauerte es etwas Zeit bis geklärt war, wer in einer Arbeitsgruppe dazu wie aktiv wird, aber durch die Initiierung von Anja Eggers, die im Landkreis für die „frühen Hilfen“ eingesetzt ist, kam alles in Gang. Es war sehr toll zu erleben, das Stadt, Impuls, Gesundheitsamt, SAM, Kinder-Tagespflege und Elisabeth-Selbert-Schule an einem Strang zogen. Die Lehrkraft Annette Kessler hat eine XXL Brotdose dem Original nachempfunden, ein Lied gedichtet und ein Handklatschspiel entwickelt. Diese Aspekte kamen bei der Übergabe in der Großtagespflege in Unsen, am Freitag gut an, auch weil zwei Oberstufenschülerinnen Frau Kessler begleiteten und beim Singen unterstützten. Bei dieser Veranstaltung bekamen die ersten Kinder jeweils eine gefüllte Brotdose überreicht. Bei weiteren Brotboxen-Übergaben ist ein Flyer des Gesundheitsamts und Lied sowie Handklatschspiel enthalten.

Mein Bericht über Turku

Zu allererst möchte ich mich für diese tolle Erfahrung bedanken. Danke an alle, die mir dies ermöglicht haben.
Danke an meine Schule, an meinem Chef Herr Schoppe und meine Chefin Frau Schoppe, an meine Kolleginnen Silvia und Brigitte, an die Leute vom Erasmus-Projekt (die ich leider nicht kennenlernen durfte), an meine beiden Lehrerinnen Frau Diers und Frau Ideker, an meine Betreuerin Merja aus Turku und ein dickes Dankeschön an das Team vom Scandic Julia Hotel in Turku!!! Oder wie die Finnen sagen würden: Kiitos!!!!
Ankunft am 27.02.2017 in Turku am Bahnhof!
Da stand ich also, alleine mit zwei völlig Fremden (meine Lehrerin und mein Mitbewohner), am kleinen, verschneiten Bahnhof in Turku.
Vor uns lagen nun gefühlte 5 Kilometer Fußweg, mit 20 Kg schwerem Gepäck, bis zu unserer Unterkunft….achja es war bereits 20.30 Uhr Ortszeit, also dunkel….
Allerdings waren es nur (laut Google Maps) 200 Meter bis zum Hostel!
An der Unterkunft angekommen, wurden wir vom lieben Vermieter bereits erwartet. Nach dem Einweisen in die Wohnung, WLan und was sonst noch dazu gehört, verließ uns der Vermieter wieder. Ein kleines Manko war jedoch, dass die Wohnung weder Radio, noch TV, noch PC oder ähnliches zur Verfügung stellte.
Nach einem (oder auch drei) Gläschen Sekt, erschöpft von dem langen Tag und voller neuer Eindrücke, fielen wir ins Bett und versuchten zu schlafen.
Der erste Tag in meinem Hotel!!!
Ich wurde sehr herzlich empfangen und aufgenommen, obwohl an dem Tag keiner wusste, wer ich bin oder was irgendwer mit mir anfangen sollte. Natalie, die für mich zuständig war, war gerade an diesem Tag auf einem Leergang in Helsinki.
Egal, jetzt war ich nun mal da und musste beschäftigt werden. Also wurde ich mit den Damen im Housekeeping bekannt gemacht. Ich half dem Team beim Zimmermachen, Boden polieren, und alles, was an dem Tag an Reinigungsarbeiten anfiel.
Alle, die ich im Hotel kennenlernen durfte, waren überaus freundlich und hilfsbereit. Selbst mit meinem eingerosteten Englisch kam ich sehr gut zurecht.
In den darauf folgenden Wochen durfte ich mir meinen Arbeitsbereich selber aussuchen. Angefangen von der Spülküche, über Frühstücksvorbereitung, Restaurant, Küche, Lager und Rezeption. In jedem Bereich habe ich mich sehr wohl gefühlt. Was eindeutig an der Geduld und Freundlichkeit der Kollegen und Gäste lag.
Immer nach Feierabend erkundete ich die Stadt, zahlreiche Cafe´s und Shoppingcenter.
Sehr erschreckend waren die Preise. Einfach alles in Turku ist 2-3 Mal teurer als bei uns…..
Ich versuchte jeden Tag so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln und festzuhalten. Die besten Orte in Turku waren für mich definitiv der schöne zugefrorene Fluss Aura, das alte Burggelände Turun linna, der Dom (Kathedrale) von Turku, das Freilichtmuseum (war zu der Jahreszeit leider geschlossen), der Marktplatz, die alte kleine Markthalle, die zahlreichen Cafes , und, und, und…
Leider konnte ich keine Schärenfahrt machen, da auch die Fähre zu der Zeit nicht gefahren ist. Sehenswert ist der Hafen jedoch auch im Winter.
Tagsüber war ich immer viel beschäftigt und unterwegs. Leider war ich immer alleine. Was definitiv an der Auswahl der Mitschüler lag. Am Abend war es oft sehr einsam. Ohne TV, Gesprächspartner oder sonstige Unterhaltungsmöglichkeiten.. Aber auch am Lesen habe ich wieder Gefallen gefunden und somit dreieinhalb Krimis gelesen.
Aber auch das Lesen kann auf Dauer einsam sein, deshalb habe ich mich oft in eines der zahlreichen und mit Studenten gefüllten, Cafes gesetzt. Ab ca. 10 Uhr morgens füllen sich alle kleinen Cafes mit unterschiedlichen Menschen. Diese treffen sich dort zum Lernen, Quatschen, Lesen…
Bei gutem Wetter sollte man sich auf dem Marktplatz einen Kaffee am Hippi-Bus  holen und an der Aura entlang schlendern. Ebenso muss man die alte Sternenwarte und den Park gesehen haben. Die Aussicht auf Turku ist einfach Wahnsinn…
Turku (wird auch das finnische San Francisco genannt) ist eines der bergigsten Orte, die ich je gesehen habe. Am Abend weis man, was man gelaufen ist…..
Den schönsten Tag hatte ich in Helsinki.
Zu meiner Freude kam meine Schwester mich an einem Wochenende besuchen.
Am Samstagmorgen starteten wir mit dem Zug Richtung Helsinki.
Wir waren den ganzen Tag unterwegs, schauten alles an, was uns der Reiseführer ermöglichte…
Uspenski Kathedrale, Hauptbahnhof, Stadtpark, Dom von Helsinki, Kirche im Felsen (Temppeliaukio), Hafen,…!!!
Zum Abschluss kann ich nur noch sagen, dass ich überaus dankbar für die Zeit bin und das meine Schule es mir ermöglicht hat, an diesem Projekt teilzunehmen. Die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, sind großartig. Ich traue mich jetzt, mein halb-schul-gebrochenes Englisch mehr zu sprechen. Ich bin offener gegenüber ausländischen Gästen und traue mich mehr.
Alles in Allem war es eine durchaus positive Erfahrung. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, war die Auswahl der Schüler, die zusammenleben mussten, dass ich dadurch auf mich alleine gestellt war und auch ein wenig die Unterkunft.
Danke  Eure Janine !!!!
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