Berufsbildende Schulen des Landkreises Hameln Pyrmont

Elisabeth-Selbert-Schule  Lernende in der Berufsbildung/ Feedback zum Lernaufenthalt

1. Aus welchen Gründen haben Sie den Auslandsaufenthalt hauptsächlich absolviert?
2. Wie bewerten Sie die Qualität des Lernens und der Wissensvermittlung bei der aufnehmenden Einrichtung?
3. Haben Sie Kenntnisse, Fertigkeiten, Kompetenzen oder berufliche Erfahrungen erworben, die Sie während Ihrer Ausbildung zu Hause nicht hätten erwerben können?
4. Wie bewerten Sie die Unterstützung während Ihres Aufenthaltes seitens der entsendenden und der aufnehmenden Einrichtung?
5. Wie bewerten Sie die Dauer Ihres Aufenthaltes?
6. Haben Sie den Eindruck, dass Sie Ihre Kenntnisse in der Fremdsprache durch den Aufenthalt verbessern konnten?
7. Haben Sie den Eindruck nach dem Aufenthalt andere Kulturen wertzuschätzen?
8. Können Sie durch Ihren Aufenthalt…
…besser in Teams arbeiten?
…Aufgaben und Aktivitäten besser planen und organisieren?
…Ihre Stärken und Schwächen besser einschätzen?
…offener und neugieriger neuen Herausforderungen gegenüber stehen?
…anderen Menschen in deren Verhalten und Überzeugungen mehr Toleranz zeigen?
…sich vorstellen, zukünftig im Ausland zu arbeiten?
9. Waren Sie zufrieden mit der Vorbereitung und Information seitens der Elisabeth-Selbert-Schule? Sollte etwas geändert werden?
10. Waren Sie zufrieden mit der Unterkunft?
11. Was würden Sie bei einem weiteren Auslandspraktikum anders machen?
12. Würden Sie anderen Schülerinnen/Schülern ein Auslandspraktikum empfehlen? Nennen Sie bitte zwei Gründe für bzw. gegen ein Auslandspraktikum.

Berufliche Kompetenz im europäischen Ausland

Die ESS ist ein weit entwickeltes Zentrum der beruflichen Kompetenzentwicklung. Die besonders ausgeprägte Motivation des Kollegiums sowie die konsequente Fortbildung der Unterrichtsentwicklung haben sichtbar zu einem hohen Anteil an guten bis sehr gutem Unterricht geführt. Hierbei wird insbesondere das Erlernen von Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und Flexibilität in den Vordergrund gestellt. Diese Kompetenzen werden durch die Erasmus+ Projekte aus KA 1 und KA 2 stark untermauert.
Im Leitbild der Elisabeth-Selbert-Schule ist die internationale Ausrichtung verankert. Des Weiteren gibt es an der ESS ein EU - Team, welches im Organigramm namentlich genannt wird und ebenfalls eine Zugehörigkeit zu den einzelnen Bildungsgängen darlegt. Im Laufe der vergangenen 5 Jahre sind alle Bildungsgänge der ESS mit europäischen Partnern verbunden worden, so dass in allen Bereichen (entweder KA1 oder KA 2) europäische Aktionen stattfinden. Die Leitungsebene sorgt für ausreichende Ressourcen für die  internationale Arbeit und gibt Spielraum für den regelmäßigen Austausch zwischen Leitungsebene und EU Verantwortliche; zwischen EU - Team und Kollegen.  Die Beziehungen zu den Partnern ist nicht nur an einzelne Personen gebunden, sondern institutionell gefestigt. Die Zusammenarbeit mit den Partnern geht über die Durchführung von Mobilitäten hinaus und beinhaltet außerdem das Erarbeiten von Lernstandards/ Lernergebnissen (ECVET). Die Schule bietet Kurse zum Thema Interkulturelles Lernen und Interkulturelle Kompetenzen an. Die Ergebnisse aus dem Lernaufenthalten werden mit dem Europass Mobilität dokumentiert.
Unsere Einrichtung bietet nicht nur den Lernenden Auslandsaufenthalte an, sondern gibt auch dem Bildungspersonal die Möglichkeit, sich im Ausland weiterzubilden und nimmt auch Teilnehmer aus dem europäischen Ausland auf. Die Erfahrungen der Rückkehrenden werden für die Vorbereitung der nachfolgenden Teilnehmer genutzt, dienen aber auch der Außenwirkung sowohl für die Ausbildungsstätten als auch unserer Einrichtung. Nach Abschluss der Mobilitäten gibt es eine systematische Auswertung mit den Teilnehmern, dem Partner und der eigenen  Institution. Damit wird die Qualitätssicherung der Mobilitäten ein Teil des Qualitätsmanagements der ESS.                                                         

Auslandspraktika im Rahmen des Erasmus-plus-Programms

Was?

Die Möglichkeit des Auslandspraktikums findet im Rahmen des EU-Programms für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, kurz Erasmus plus, statt. Dabei handelt es sich um ein europäisches Kooperationsprogramm der Europäischen Union, um die Fähigkeiten und Kompetenzen der Auszubildenden und Schüler nicht nur im sprachlichen, sondern auch im beruflichen und sozialen Bereich zu verbessern bzw. zu stärken. Während dieses Praktikums sind die Auszubildenden und SchülerInnen in den jeweiligen Instituten und Ausbildungsschulen untergebracht, wo sie berufspraktische Erfahrungen sammeln können und arbeiten.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.erasmusplus.de/
Direkte Ansprechpartnerin für diesen Bereich ist Bettina Ideker (b.ideker@ess-hameln.de). Telefon: 05151 937834.

Wer?

Vorwiegend möchten wir (volljährigen) Auszubildende die Möglichkeit des Auslandspraktikums ermöglichen.  Weiterhin erfolgt die Auswahl der SchülerInnen nicht nur nach Interesse, sondern vorwiegend nach dem Leistungsstand, wodurch leistungsstarke SchülerInnen bevorzugt werden. Die SchülerInnen werden dazu angehalten die versäumten Unterrichtsinhalte lückenlos nachzuarbeiten. Auch besteht die Möglichkeit ihnen Arbeitsblätter und Arbeitsaufträge per Mail von den Fachlehrkräften zukommen zu lassen, um diese bereits während des Praktikums zu bearbeiten.
Im Folgenden ermöglicht dieses Programm einen gleichzeitigen Austausch mit Auszubildenden des jeweils anderen Landes.
Weiterhin besteht auch die Möglichkeit für Ausbilder ein Fortbildungsprogramm im Rahmen des Erasmus-plus-Programms. Nähere Informationen dazu finden Sie ebenfalls unter: http://www.erasmusplus.de/

Wohin?

Die Elisabeth-Selbert-Schule bietet viele Möglichkeiten. Schauen Sie einfach auf die Homepage der Schule --> Schulleben --> ESS goes Europe --> Informationen

Wie lange?

Erasmus-plus bietet eine Aufenthaltsdauer von bis zu drei Monaten an. Da sich dieses jedoch in der Berufspraxis schwer umsetzen lässt, wird von unserer Schule ein 30tägiger Auslandsaufenthalt angestrebt und beantragt. Ein vorzeitiger Abbruch bzw. Rückreise zurück nach Deutschland ist nicht möglich, da das Land Niedersachsen die Gelder für Hin- und Rückflug und für diesen Zeitraum zur Verfügung stellt. Bei einem vorzeitigen Abbruch des Praktikums muss der Auszubildende die vollen Kosten für das Auslandspraktikum tragen!
Vor dem eigentlichen Austausch werden an festgelegten Terminen Kurse abgehalten, die die Auszubildenden kulturell auf den Austausch vorbereiten. An diesen Kursen müssen die Auszubildenden teilnehmen, da diese Voraussetzung für das Auslandspraktikum sind!

Warum?

Die wichtigsten Ziele dieses Programms sind, die Auszubildenden in ihren sprachlichen, berufspraktischen und sozialen Kompetenzen und Fähigkeiten im Rahmen des lebenslangen Lernens zu fördern und zu stärken. Auch soll dadurch die die Qualität der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. Zudem sollen grenzübergreifende Partnerschaften und Kontakte aufgebaut und gefördert werden.
Die Auszubildenden erhalten nach Absolvierung des Praktikums und Verschriftlichung eines Praktikumsberichts ein europäisch anerkanntes Zertifikat (Europa-Pass).
Jedoch nicht nur die Auszubildenden haben etwas davon. Die Ausbildungsbetriebe fördern somit die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein ihrer Auszubildenden, ihre Sprachkenntnisse im Umgang mit ausländischen Kunden, Werbung für ihren Betrieb innerhalb der regionalen Presse und eigene Fortbildungsmöglichkeiten im Ausland im Rahmen des Erasmus-plus-Programms!
Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!
1. Reisekosten, Unterkunft erhalten die Auszubildenden durch einen Zuschuss aus Mit-teln des EU – Programms. Für Taschengeld und weitere Annehmlichkeiten haben die Teilnehmer selbst zu sorgen.
2. Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung für den Auslandsaufenthalt werden abgeschlossen.
3. Die Auszubildenden müssen sich einer interkulturellen Vorbereitung unterziehen.
4. Die Auszubildenden schließen einen Teilnehmervertrag mit der Nationalen Agentur Bonn ab, in dem die genauen finanziellen und arbeitstechnischen Bedingungen ge-regelt sind. Weiterhin schließen die Auszubildenden als Stellvertreter der Elisabeth-Selbert-Schule, Hameln einen Vertrag mit dieser ab, in dem Regeln für den Aufent-halt im Ausland festgehalten werden.
5. Des Weiteren erhalten die Teilnehmer eine Lernvereinbarung zur Festlegung der fachlichen Schwerpunkte im Rahmen ihres Auslandspraktikums.
6. Die Auszubildenden verpflichten sich einen Abschlussbericht für die Nationale Agen-tur (online – Ankreuzverfahren) und für die Schule zu verfassen.
7. Die Teilnehmer verpflichten sich weiterhin den versäumten Unterrichtsstoff nachzu-arbeiten.
8. Die Teilnehmer werden vor Ort durch Lehrkräfte der Partnerschule als auch von der Elisabeth-Selbert-Schule betreut.
Was heißt das für die Ausbildungsbetriebe: Sie stellen Ihre Auszubildenden für 30 Tage von der betrieblichen Tätigkeit  unter Zahlung der Ausbildungsvergütung  frei. Evtl. geplante Praktika in anderen Betrieben können um diesen Zeitraum verkürzt werden, da das Auslandspraktikum nach dem Berufsbildungsgesetz voll angerechnet wird.
Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihrem Auszubildenden diese Möglichkeit geben.
Bettina Ideker
EU Beauftragte der Elisabeth-Selbert-Schule

Mobilitätsberater

Sollten Sie Interesse an einem Praktikum im europäischen Ausland haben, so sprechen Sie bitte den entsprechenden Mobilitätsberater an oder kontaktieren Sie Ihre Klassenlehrerin bzw. Klassenlehrer.

Frau Bettina Ideker
EU – Beauftragte und Koordinatorin für EU – Projekte
Expertin für die Länder England, Finnland, Polen, Ungarn und Frankreich im Ernährungsgewerbe
b.ideker@ess-hameln.de

Herr Torsten Nordmeyer
Experte für die Länder Ungarn und Frankreich im Ernährungsgewerbe/ Gastronomie
t.nordmeyer@ess-hameln.de

Frau Iris Täuber
Expertin für Finnland/ Fachschule Sozialpädagogik
i.taeuber@ess-hameln.de

Frau Annette Kessler
Expertin für Norwegen/ Fachschule Sozialpädagogik
a.kessler@ess-hameln.de

Frau Simone Brunhöber
Expertin für Dänemark/ Fachschule Sozialpädagogik
s.brunhöber@ess-hameln.de

Frau Lena Subusz
Expertin für Österreich/ Fachschule Sozialpädagogik
l.subusz@ess-hameln.de

Frau Heike von der Fecht
Expertin für England/ Heilerziehungspflege
heike.v.d.fecht@ess-hameln.de

Frau Roswitha Hoekstra
Expertin für England/ Heilerziehungspflege/ Berufsschule Frisöre/ Gastronomie
r.hoekstra@ess-hameln.de

Herr Christian Lichte
Experte für Polen und Österreich/ Landwirtschaft
c.lichte@ess-hameln.de

Frau Martina Madeheim
Expertin für Dänemark/ Pflegeassistenz/Altenpflege
m.madeheim@ess-hameln.de

Frau Birgit Grothmann
Expertin für Dänemark/ Altenpflege
b.grothmann@ess-hameln.de

Frau Birgit Nielsen
Expertin für Tschechien, Dänemark und Finnland/ Körperpflege
b.nielsen@ess-hameln.de

Frau Sorina Ford
Expertin für Kroatien/ Persönliche Assistenz
s.ford@ess-hameln.de

Frau Nicole Heinrich
Expertin für Österreich/ Hauswirtschaft
n.heinrich@ess-hameln.de

Frau Kathrin Fanslau-Schulze
Expertin für Österreich/ Hauswirtschaft
k.fanslau-schulze@ess-hameln.de

Frau Beate Diers
Expertin für Finnland/ Estland Bäckereihandwerk
b.diers@ess-hameln.de

Frau Agnes Bietendüwel
Expertin für die Niederlande/ Ergotherapeuten
a.bietenduewel@ess-hameln.de

Europass mobilität

Jede Praktikantin/ jeder Praktikant erhält nach erfolgreichem Abschluss des vierwöchigen Ausbildungsabschnitts im Ausland den Europass Mobilität. Bei dem Europass Mobilität handelt es sich um ein standardisiertes Dokument, welches die Inhalte und Ergebnisse von Auslandsaufenthalten detailliert erfasst. Damit werden berufliche Qualifikationen und Kompetenzen, sprachliche Entwicklungen, soziale Kompetenzen und interkulturelle Fähigkeiten beschrieben.
Dieser Europass wird bei Ihren späteren Bewerbungen beigefügt. Mit dem Dokument weisen Sie sich als weltoffene Bewerberin oder Bewerber aus. Sie belegen Ihre Auslandserfahrungen, die Sprachkenntnisse, Flexibilität und Mobilitätsbereitschaft glaubhaft machen. Sie geben Ihrer Bewerbung eine Individualität, die die Personalentscheider maßgeblich positiv beeinflusst.
Die Beantragung des Mobilitätsnachweises erfolgt über die Elisabeth-Selbert-Schule. Während des Auslandsaufenthaltes hat die Praktikantin/ der Praktikant die Aufgabe, diesen mit Hilfe des betreuenden Tutors auszufüllen.
Die Übergabe des Europasses Mobilität erfolgt in einer feierlichen Stunde entweder an der Elisabeth-Selbert-Schule oder wird organisiert durch die Niedersächsische Landesschulbehörde.

Was ist ECVET?

Das europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung
(European Credit System for Vocational Education and Training,
ECVET) ist ein System zur Ansammlung, Übertragung und Anrechnung
von Leistungspunkten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
ECVET zielt darauf, Transparenz, Mobilität und Durchlässigkeit über Ländergrenzen hinweg sowie zwischen
den Bildungsbereichen zu fördern. Kompetenzen, die ein Lernender
oder eine Lernende in einem Bereich der beruflichen
Bildung erworben hat, sollen bewertet und dokumentiert auch
in einem anderen Bildungskontext anerkannt werden können.
Grundlage dafür ist die Beschreibung der erworbenen Kompetenzen
in Form von Lernergebnissen. Lernergebnisse bezeichnen
unabhängig von Lernort, Lernkontext und Lerndauer, was
Lernende wissen, verstehen und in der Lage sind zu tun, nachdem
ein Lernprozess abgeschlossen ist.
Der ECVET‐Ansatz beruht auf dem Konzept von Lernergebnissen.
Lernergebnisse werden definiert als Kenntnisse, Fertigkeiten und
Kompetenz. Im Rahmen von ECVET sollen diese zu Einheiten von
Lernergebnissen (Units) gebündelt und mit Leistungspunkten belegt werden.


Welche Vorteile hat ECVET?

- Gemeinsame Partnerschaftsvereinbarungen erleichtern die Durchführung der Mobilität.
- Auslandsaufenthalte werden mithilfe der Beschreibung von Lernergebnissen passgenauer und fachlich enger mit der Ausbildung in Deutschland verknüpft.



Partnereinrichtungen im europäischen Ausland

- Frankreich (Mazamet) Gastronomie
Die Schule (Lycée des métiers de l`hôtellerie et de la restauration) hat ca. 300 Schüler und 40 Lehrer. Hauptsächlich werden Köche und Restaurantfachleute ausgebildet, die alle Stufen der französischen Berufszertifizierung erlangen können. Weiterhin ist die Schule in der Erwachsenenbildung und der studentischen Ausbildung tätig.

- Ungarn (Szeged) Gastronomie

Die Schule hat ca. 580 Schüler, 30 Lehrkräfte im Bereich Gastronomie / Touristik. Die Bearbeitung verschiedener Lerneinheiten erfolgt im Modulsystem in integrierter Form, dabei wird ein Hauptaugenmerk auf Projektunterricht gelegt. Die Schule gibt die Möglichkeit zur Ausbildung zum Koch oder zu Restaurantfachleuten bzw. den Abschluss der Fachmittelschule für Gastronomie und Tourismus. Die Einrichtung hat seit 2000 Erfahrungen mit Mobilitätsprogrammen.

- Finnland (Turku) Fachschule Sozialpädagogik/Bäckerei und Verkäuferinnen/Gastronomie
Das Turun ammatti-instituutti-Turku Vocational Institute ist ein berufliches Aus- und Weiterbildungszentrum, das jungen Menschen und Erwachsenen im Bereich Handel und Dienstleistungen, Technologien sowie im Gesundheits- und Sozialwesen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbietet.

- Großbritannien (Lancaster) Heilerziehungspflege
Das Lancaster Morecambe College ist eine von 12 Berufsschulen in Großbritannien mit einem Zertifikat der „Leonardo Mobility“. Die Schule macht viele verschiedene Projekte innerhalb der EU. Größe: 1500 Vollzeitschüler plus 3500 Schüler an zwei Standorten und Arbeitspraktika in der Gemeinde. Die Schule bildet in folgenden Bereichen aus: Körperpflege, Gesundheitsbereich, pädagogischer Bereich, Ernährungsbereich, Handel und Tourismus sowie Berufe aus dem Sportwesen.

- Großbritannien (Kendal) Gastronomie
Das Ausbildungsrestaurant im Kendal College genießt einen guten Ruf. Das Kendal College bietet eine breite Auswahl an Ausbildungsprogrammen als Berufsschule, Berufsfachschule und Hochschulbildung an. Die Abteilung Ernährung/Gastronomie genießt dabei einen ausgezeichneten Ruf, sowohl regional, national und international. Viele der Spitzenköche und Top Hotel-und Restaurantmanager, die in den besten Hotels und Restaurants arbeiten, sind in Kendal College ausgebildet worden. Das College verfügt über ein Ausbildungsrestaurant, und seit 2011 wird zusätzlich ein Restaurant im denkmal-geschützten Haus aus dem 14. Jahrhundert, dem'Castle Dairy', betrieben. Besonders ausgewählte Schüler haben die Möglichkeit, ihre Fertigkeiten bei hohen Anlässen weltweit zu repräsentieren. Schüler des 'culinary team' haben Tokio, Dubai, Chicago u.a besucht, 2014 wird eine Gruppe nach Süd-Afrika und China reisen.

- Österreich (Rotholz) Landwirtschaft
Die Landwirtschaftliche Lehranstalt in Rotholz hat eine Fachschule für Landwirtschaft, ländliche Hauswirtschaft und weiterhin eine Fachberufsschule für Forstwirtschaft und Gartenbau. An die Schulen sind 360 Internatsplätze angeschlossen. Zur Schule gehören ein landwirtschaftlicher Lehrbetrieb, ein Forstbetrieb, eine Baumschule und eine Lehrgärtnerei. Die Schule hat zurzeit 360 Schüler und 64 Lehrkräfte und nimmt zum ersten Mal an einem Leonardoprojekt teil.

- Norwegen (Oslo/ Akerhus) Fachschule Sozialpädagogik
Die Universität in Oslo und Akerhus, in Norwegen ist landesweit die größte staatliche Universität mit ca. 16.000 Studenten und 1600 Mitarbeitern. Das College hat vier Fakultäten über zwei Standorte verteilt. Näheres kann man sich gut auf der Homepage der Universität ansehen unter www.hioa.no Die Universität bietet über 50 Bachelor-Programme und 25 Master-Studiengänge sowie Fort- und Weiterbildungsangebote. Die Kombination von Theorie und Praxis ist ein Markenzeichen der beruflichen Bildung an der Uni in Oslo.

- Dänemark (Aarhus) Berufsfachschule Pflegeassistenz
Die Social- og Sundhedsskole in Aarhus ist eine Berufsbildende Schule des Gesundheits- und Sozialwesens in Dänemark. Hier werden u. a. Pflegekräfte auf unterschiedlichen Niveaus ausgebildet. Die Schule kooperiert mit verschiedenen Pflegeeinrichtungen, in denen die Schüler ihre Praktika absolvieren. Die Schüler und Schülerinnen der Elisabeth-Selbert-Schule absolvieren ein vierwöchiges Praktikum in Borgvold im Stadtteil Viby, wo sie sowohl in die Pflege als auch in die Betreuung älterer Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen eingebunden sind.

- Polen (Bozkow) Landwirtschaft
Zespoł Szkoł Agrotechnicznych ist eine Schule in Bozkow. Es gibt hier die dreijährige Berufsschule für Köche, Friseure, Automechaniker usw., so wie eine vierjährige Schule im Technikum mit Abschluss Abitur. Weiterhin besteht die Möglichkeit, ein Fernstudium im Beruf Landtouristik zu absolvieren und damit auch den Abschluss eines Technikers zu bekommen. Im landwirtschaftlichen Bereich verfügt die Schule auch über einen kleinen Schulacker (5ha). Es gibt außerdem ldw. Betriebe, mit denen die Schule eng zusammenarbeitet. Angegliedert an die Schule ist ein Internat (60 Plätze) mit Sporthalle, Fitnessstudio und Sportplatz. Weiterhin sind auch eine Schulbibliothek, PC- Arbeitsräume und ein Sprachlabor. Zurzeit sind ca. 300 Schüler und 30 Lehrkräfte an der Schule.

- Kroatien (Zagreb) Krankenpflegeschule
In der Krankenpflegeschule Vrapce werden in einer Berufsfachschule KrankenpflegerInnen ausgebildet.Die fünfjährige Ausbildung umfasst einen hohen Praxisanteil, der im angegliederten Krankenhaus absolviert wird. Vermittelt werden neben dem pflegerischen Know-how auch medizintechnische Inhalte. Wichtig sind der Schule vor allem das Lernen im Team und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem eigenen Lernfortschritt.Größe: An der Schule unterrichten ca. 40 Lehrkräfte etwa 430 SchülerInnen zurzeit in 15 Klassen.

- Tschechien (Stochov) High-School für Dienstleistungen und Handwerk Stochov
Die Mittelschule für Dienstleistungen und Handwerk in Stochov, Tschechien, befindet sich eine halbe Autostunde von Prag und somit vom Prager Flughafen und Hauptbahnhof, was eine angenehme und gute Verbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln gewährleistet. An der Schule wird die Ausbildung für folgende Berufe gewährleistet: Klempner, Maurer, Koch, Kellner, Friseur, Lagerbetreiber, Abschlussprüfung – SEP, Kosmetische Dienst-leistungen, Gastronomie, Tourismus und Unternehmen. Dabei werden ungefähr 500 bis 600 Schülerinnen und Schüler von knapp 90 Lehrerinnen und Lehrer beschult.Die Lernenden werden neben ihrer beruflichen Fachrichtung und den allgemeinbildenden Fächern auch in den beiden Fremdsprachen Deutsch und Englisch beschult, wobei sie wählen können welche der beiden Sprachen sie als erste oder zweite Fremdsprache erlernen.Die tschechische Partnerschule hat bereits Erfahrungen mit dem Programm Tandem und Leonardo. Diesbezüglich bestehen bereits Austauschpartner für den Ausbildungsberuf Kellner und Köche in Bayern (Kreuth), sowie für den Bereich Klempner in Österreich.Innerhalb der hauptsächlich schulische Ausbildung zur Kosmetikerin (Ausbildungsdauer vier Jahre) können die Lernenden die Hochschulreife erlangen und danach ein Studium beginnen. Die Friseurausbildung dauert, wie in Deutschland, drei Jahre und findet ebenfalls vorwiegend in der Schule statt. Jedoch gehen die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Kosmetik und Friseur gegen Ende ihrer Ausbildung in Praktikumsbetriebe wo sie auch weiterhin von den Lehrkräften betreut werden und die Anwesenheit kontrolliert wird. Dafür steht auch ein Praktikumsbetrieb im Nachbarort Kladno zur Verfügung, in dem die Auszubildenden ihre Erfahrungen und Kenntnisse an realen Kunden ausüben können. Mit den Einnahmen finanziert sich die Schule ein Stück weit selbst. Auch in Prag besteht so ein Kosmetikinstitut und Friseursalon, wobei der Friseursalon von einer außerschulischen Person geleitet wird und dieser räumlich sehr begrenzt ist.Weiterhin verfügt die Partnerschule in Stochov über ein Wohnheim für die Schüler sowie über eine Kantine, in der die Schüler innerhalb der Schulwoche morgens, mittags und abends versorgt werden. An den Wochenenden fahren die tschechischen Schüler für gewöhnlich nach Hause zu ihren Familien und kommen sonntagabends wieder zurück. An den Wochenenden müssten sich die deutschen Austauschschüler selbst versorgen, wobei das Wohnheim eine Küche hat und es im Ort genügend Einkaufsmöglichkeiten gibt. Der Eingang der Schule und des Wohnheims wird durch einen Pförtner überwacht.[/textalign]