ESS-SchülerInnen besuchen im September 2018 die Partnerschule in Nowy Sacz / Kleinpolen.



Nach einer langen Bahn- und Zugfahrt wurden wir heute am 21.9.2018 herzlich in der Schule vom Schulleiter und einigen Lehrkräften begrüßt. Nach kurzer Zeit waren wir nicht mehr 17 Personen, die einen ESS-Pullover trugen, sondern durch unser Gastgeschenk hat sich die Anzahl der ESS-Schüler verdoppelt.

Der Schulleiter forderte uns auf, uns im Gästebuch der Schule, das zum 200. Geburtstag der Schule angelegt wurde, zu verewigen – für uns eine große Ehre, wenn man bedenkt, welche Persönlichkeiten sich vor uns dort eingetragen haben.
Bei schönstem Sonnenschein sind wir mit Flößen durch den Pieniny National Park gefahren - haben unglaublich hohe Felsen und einen unvergesslichen Blick genossen.
Für das Wochenende wurden bereits viele Attraktionen mit den Gastfamilien zusammen geplant, um das Land und die Kultur besser kennenzulernen. Am 5. Tag , Ende September 2018,  unserer Reise nach Südost-Polen besuchten wir eine polnische Förderschule und sammelten dort neue Eindrücke – wir haben dort Schüler mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen erlebt, die mit Freude beim Lernen waren und nach ihren eigenen  Möglichkeiten Kompetenzen für den Alltag erworben haben. Die Lehrkräfte strahlten dabei ganz viel Engagement und Empathie aus.
Nachmittags lernen wir auf einem Stadtrundgang die Stadt Nowy Sacz von vielen Seiten her kennen u.a. beschäftigen uns hier mit Jan Karski.
Abends in der Schule tauchten wir in die Geschichte von Polen und Deutschland mithilfe eines Films und Gedichts ein.
…nach 5 Tagen fuhren wir gemeinsam mit den polnischen Austauschschülern weiter nach Auschwitz und Birkenau.
Hier ist so manch einem bei der Besichtigung der Todeswand der Atem gestockt. Auch im Keller die kleinen Stehzellen zu sehen, in denen vier Personen zusammen stehen mussten, sind mit Worten nicht zu beschreiben. Ein mulmiges Gefühl überkam uns beim Anblick der vielen echten Haare und Prothesen. Ein Stück Geschichte wurde für uns sehr nah. Verschiedenste Emotionen kamen beim Gang durch das Lager in Birkenau und durch die geschilderten Schicksale von Menschen auf, die in den Lagern lebten.
Als wir an der Gedenktafel in Birkenau standen und Blumen ablegten, regnete es – irgendwie in dem Moment passend.
Abends sahen wir bereits Krakau auf einem Stadtrundgang. In Krakau bekamen wir einen erweiterten Blick auf Polen. Wir erlebten eine wunderschöne edle Stadt mit Kutschen, Parks und Gebäuden, die als Zeitzeugen ein Stück Geschichte erleben lassen – und das bei schönsten Wetter. Hierbei unterstützte uns unser Guide. Uns fielen die geschichtlichen Infotafeln in den Blick, die anlässlich der Feier zur einhundertjährigen Unabhängigkeit Polens in der Stadt verteilt stehen.
Insgesamt haben wir durch den Austausch viele neue und wertvolle Eindrücke in ganz kurzer Zeit erlebt und haben uns dank der englischen Sprache, als verbindendes Element, verständigen können.
Traditionelle Gerichte der polnischen Küche haben wir probiert und gelernt, wie mit Zebrastreifen in Polen umzugehen ist.
Die betreuenden Lehrkräfte Falko Kruse und Dietlind Quandt fühlten sich mit ihren Schülern gut bei den polnischen Austauschschülern und den Gasteltern aufgehoben und bedanken sich ganz herzlich bei den polnischen Lehrkräften Ewa Wasowicz-Bodziony und Jadwiga Poreba und ihren Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement, ihre Zeit und die Bereitschaft, diesen Austausch durchzuführen.




Besuch bei Freunden

Elisabeth-Selbert-Schüler in Kleinpolen

Ein gelungenes Wiedersehen vom 22.09.-29.09.2017


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Im Frühsommer (Juni 2017) lernten sich alle im Weserbergland kennen. Jetzt machten sich die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums der ESS auf den Weg zum Gegenbesuch ins südöstliche Polen. Acht Tage lang bestand nun für die Reisegruppe die Gelegenheit, sich ein Bild von Polen zu machen, von Land und Leuten in Nowy Sącz, das 100 Kilometer von der alten Königsstadt Krakau entfernt liegt. Gastgeber war hier das „Allgemein bildende Gymnasium und Lyzeum Nr. 1  Jan Długosz“.
Ein umfangreiches Programm bot den Rahmen für viele Fragen: Wie gestaltet sich der Unterricht und wie wird das Abitur in unserem Nachbarland abgelegt? Wie ist das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern? Wie wohnen und leben die polnischen Familien? Wie denkt man über den großen Nachbarn Deutschland heute? Welche Bedeutung hat die gemeinsame Geschichte der beiden Völker? Unterscheiden sich die Lebensverhältnisse und Interessen von deutschen und polnischen jungen Leuten? Welche Rolle spielt die Religion hier und da?
Die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs fanden auch Antworten, am Wochenende in den polnischen Familien, in den Unterrichten der polnischen Gastgeber, in der Modeausstellung des Stadtmuseums, bei ersten schwungvollen Schritten des polnischen Volkstanzes, beim Kennenlernen regionaler Traditionen im Jugendkulturpalast. Vieles lernten die Gäste aber auch über die wechselhafte Geschichte der Region während des Stadtrundgangs und der Besichtigung des großen ehemaligen jüdischen Stadtviertels mit dem jüdischen Friedhof in Nowy Sącz. Gemeinsam bereiteten sich die polnischen und deutschen Austauschteilnehmer auf den Besuch der ehemaligen Emaillegefäßfabrik von Oskar Schindler in Krakau vor. An diesem Ort konnte auch an den gebürtigen Hamelner Postbeamten Max Nagler erinnert werden. Er hatte damals im besetzten Krakau eine jüdische Familie mehr als zwei Jahre lang in einer Wohnung versteckt und mit Lebensmitteln versorgt.
Einen touristischen Höhepunkt bot die im 2. Weltkrieg unzerstört gebliebene Universitätsstadt Krakau mit ihren bedeutenden Sehenswürdigkeiten.
Einen weiteren Tag lang suchte die Reisegruppe aus Hameln mit ihren polnischen Gastgebern in der Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau nach Antworten auf ihre Fragen. Die polnischen und deutschen Schülerinnen und Schüler legten am Mahnmal in Birkenau Blumen nieder, eine Geste gegen das Vergessen.

Beide Begegnungen der beiden Austauschgruppen in Polen und in Deutschland wurden vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert.

Zwischenmenschliche Begegnungen werfen viele Fragen auf, gerade dann, wenn unterschiedliche Kulturen, Sprachen, Mentalitäten, Sitten, Bräuche und damit unterschiedliche Wahrnehmungsweisen der Welt aufeinandertreffen. Die Chance, Antworten zu finden, hat das Berufliche Gymnasium der Elisabeth-Selbert-Schule genutzt. Nach den zwei Begegnungen im Jahr 2017 fiel allen der Abschied von Freunden schwer.

Austausch mit Utrecht – ein Erfolg!

Uitwisseling met Hameln geslaagd!

Am Sonntag, 28.Mai 2017 erreichten die 22 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 11 des Beruflichen Gymnasiums sowie die begleitenden Lehrkräfte Herr Braune und Frau Grohne-Schröder gegen Mittag den Bahnhof Utrecht. Ein aufregender Moment – denn es war das erste reale Aufeinandertreffen der jeweiligen Austauschpartner. Er volgde een druk programma: een tocht om de historische binnenstad van Utrecht te verkennen en daarna kennismaken in de gastfamilies op zondag.
Und auch das weitere Programm bot so manches spannendes Erlebnis: Montag: Fahrt zur Schule mit dem Fahrrad quer durch die Innenstadt von Utrecht; Teilnahme am Unterricht und anschließend Radtour zur Uni mit Besichtigung und Informationen zum Studiengang Psychologie durch eine deutsche Studentin. Anschließend traditionelles Pfannkuchenbuffet.
Op dinsdag naar het Rijksmuseum in Amsterdam om de Nachtwacht te bewonderen en vele andere Hollandse meesters und nachmittags Grachtenrundfahrt.
Am Mittwoch stiegen alle Austauschpartner in einen großen Bus und traten die Reise nach Hameln an. Nach einer kleinen Besichtigungstour durch die Innenstadt besuchten alle die Premiere des Rattenfängermusicals.
Donderdag met de trein naar Volkswagen in Wolfsburg: prachtige glimmende Porsches, Lamborghini’s en Bugatti’s. Und am Freitag gab es nach der Teilnahme am Unterricht eine Abschiedsfeier bei sonnigem Wetter an der Thibautstraße mit einem Überraschungsbesuch des Rattenfängers.
Wir haben es genossen – auf ein Neues im nächsten Jahr!
We hebben ervan genoten …Volgend jaar natuurlijk weer!

Schüleraustausch Niederlande

Geplant ist folgendes Programm für 2017:

Abfahrt: Sonntag, 28.5.2017
Unterbringung bei den niederländischen Schülerinnen und Schülern zu Hause
Kennenlernen der Schule und des Unterrichts
Besichtigung Utrecht, evtl. Fahrt nach Amsterdam
Informationen über Studienmöglichkeiten in den Niederlanden
Gemeinsame Rückfahrt: Mittwoch, 31.05.2017
Unterbringung bei den deutschen Schülerinnen und Schülern zu Hause
Kennenlernen der Schule und des Unterrichts
Besichtigung Hameln
Fahrt zur Autostadt Wolfsburg
und vieles mehr
Rückfahrt der Niederländer: Samstag 03.06.2017
Alle Plätze sind bereits belegt - perfekt!


Partnerschaft zwischen Christelijk Gymnasium Utrecht

» Christelijk Gymnasium Utrecht  cgu.mwp.nl
» Allgemeinbildende Schule
» Schwerpunkte:
Kultur / Gesellschaft
Ökonomie / Gesellschaft
Natur / Technik
Natur / Gesundheit
» Ca. 1000 Schülerinnen und Schüler
und der Elisabeth-Selbert-Schule, Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales in Hameln
Utrecht ist die viertgrößte Stadt in den Niederlanden.
Sie bietet neben einer bedeutenden Universität auch verschiedene Hochschulen, unter anderem für Kunst und Musik.
Die Stadt ist auf der einen Seite geprägt vom modernen Leben mit einem großen Banken – und Versicherungsviertel,
auf der anderen Seite findet man aber auch die historische Altstadt mit Grachten, alten Häusern und ganz viel Flair.
• Ziele ESS und Christelijk Gymnasium Utrecht:
• SuS machen Erfahrungen außerhalb der Schule, erweitern ihren Horizont
• SuS setzen sich mit anderen Kulturen auseinander, lernen die europäischen Nachbarn kennen
• SuS erfahren andere Schulwirklichkeit / Lebenswirklichkeit
• SuS lernen verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung/ Studium in den NL kennen
• Niederländische SuS trainieren ihre Deutschkenntnisse / angewandte Abiturvorbereitung

Verantwortlich an der Elisabeth-Selbert-Schule sind Frau Grohne-Schröder und Herr Braune.

Hartelijk welkom,

so hieß für die Austauschgruppe des beruflichen Gymnasiums in Utrecht. Utrecht ist die viertgrößte Stadt in den Niederlanden. Die Stadt ist auf der einen Seite geprägt vom modernen Leben mit einem großen Banken – und Versicherungsviertel, auf der anderen Seite findet man aber auch die historische Altstadt mit Grachten, alten Häusern und ganz viel Flair. Davon konnten sich die Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums der Jahrgangsstufe 11 vor Ort überzeugen.
Die Tage in Utrecht sind wie im Flug vergangen, da sie mit vielen Aktionen gefüllt waren (Hospitation im Unterricht, Besuch der Hochschule in Utrecht mit Informationen zum Studiengang Psychologie, Fahrt nach Amsterdam mit Reichsmuseum und Grachtenrundfahrt und vieles mehr). Zudem haben alle den Fahrradführerschein gemacht, denn eine Fahrt mit dem Rad durch Utrecht ist ein echtes Erlebnis (schließlich ist man einer von Hunderten- auch wenn wir mit unseren Helmen aus der Masse herausstachen). Fahrten zur Schule  von 30 Minuten und mehr gehörten für viele von uns zum täglichen Programm. Die deutsch-niederländischen Partner haben sich insgesamt gut verstanden, die Unterbringung in den Familien war von großer Gastfreundschaft geprägt. Am liebsten wären einige noch in Utrecht geblieben. Jetzt freuen sich alle auf den Gegenbesuch im Sommer 2016.


Unser Austausch mit Polen


Seit 1997 pflegt das Berufliche Gymnasium der Elisabeth-Selbert-Schule einen Austausch mit Polen. Wir blicken zurück auf viele Begegnungen, die bis 2014 abwechselnd in Hameln und Wadowice, in der Nähe von Krakau (polnisch Kraków), stattfanden. Für alle Polen ist Wadowice ein sehr bekanntes Städtchen, denn hier wurde Papst Johannes Paul II. geboren. Er besuchte das traditionsreiche Gymnasium, mit dem wir den Schüleraustausch durchführten.

2015 begannen die Vorarbeiten für eine neue Partnerschaft mit Nowy Sącz. Unsere künftige Austauschule heißt auf Polnisch „Zespół Szkół Ogólnokształcących nr 1 im. Jana Długosza w Nowym Sączu“, auf Deutsch „Allgemein bildendes Schulzentrum Nr. 1 namens J. Długosz in Nowy Sącz“. Es besteht aus einem Gymnasium und einem darauf aufbauenden Lyzeum, das mit dem Abitur abschließt. 1310 Schülerinnen und Schüler besuchen im Schuljahr 2016/2017 die Schule.
Nowy Sącz liegt in Südpolen 100 Kilometer von der alten Königsstadt Krakau entfernt, in einer Region, die als polnische Toskana bezeichnet wird. Nowy Sącz,
auf Deutsch Neu Sandez, ist eine Stadt in der polnischen Wojewodschaft Małopolska (auf Deutsch Kleinpolen) und hat etwa 84.000 Einwohner.
Zum ersten Mal besuchte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Nowy Sącz die Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln vom 08.06. bis zum 15.06.2016.
Vom 27.09. bis zum 06.10.2016 erfolgt in diesem Jahr der Gegenbesuch in Polen. Beide Begegnungen werden vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert.

Ansprechpartner für diesen Austausch sind zur Zeit Gisela Grimme und Falko Kruse.

Unsere Partnerschule ist das Allgemeinbildende Schulzentrum Nr.1  namens J. Długosz in Nowy Sącz.

Weitere Informatioen zum Polenaustausch finden Sie hier.