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14.02.2021

Engelskorken

Kronkorken sammeln und Gutes tun.
 
In den Klassen, die Frau Kessler unterrichtet hat sie angeregt Kronkorken zu sammeln. Im Landkreis Hildesheim (wo die Lehrerin wohnt) werden sie Engelskorken genannt.
Das kommt daher, dass sich ein Verein für Kinder einsetzt, die das Angelmann Syndrom haben. Das ist statistisch gesehen eins von 15000 Kindern. In der Hildesheimer Zeitung stand ein Artikel der Familie Lindenbaum, die ein Kind mit dieser Erkrankung verloren hat. Trotz aller Trauer engagieren sie sich im Angelmann Verein und aktivieren Menschen Kronkorken zu sammeln. Dieses (wertvolle) Altmetall wird an entsprechenden Sammelstellen angenommen und in Geld für den Verein umgewandelt. Da die Forschung mit dem Geld den Kindern mit dieser Erkrankung weiterhelfen kann, fand Frau Kessler diese Aktion gut geeignet für die Fachschule Sozialpädagogik der Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln. Die Auszubildenden müssen kein Geld geben, um Gutes zu tun. Und wenn jeder nur ein paar Kronkorken mit zur Schule bringt und nicht in den Müll schmeißt, kommt schon viel zusammen.
Am letzten Donnerstag brachte sie gut 150 kg Kronkorken zu einer Sammelstelle. Und es kann weiter gehen. Immer her mit den „Engelskorken“, sagt die Oberstudienrätin und hofft, dass die Schüler*innen auch Verwandte und Freunde aktivieren können, diese zu sammeln.