Inklusionsbeauftragte

Inklusion – Ein zentrales Anliegen der Elisabeth-Selbert-Schule

An der Elisabeth-Selbert-Schule verstehen wir Inklusion als gelebte Praxis. Unser Ziel ist es, alle Schüler:innen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen bestmöglich in den schulischen Alltag zu integrieren. Die Inklusionsbeauftragten der Schule arbeiten eng mit dem gesamten Kollegium, den Schüler:innen sowie deren Sorgeberechtigten zusammen, um eine chancengerechte und inklusive Lernumgebung zu schaffen.

Vorstellung der Inklusionsbeauftragten der Elisabeth-Selbert-Schule



Ira Hilkemeier - Inklusionsbeauftragte
Frau Ira Hilkemeier ist Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen zur Inklusion an der Elisabeth-Selbert-Schule. Ihr Ziel ist es, dass alle Schüler:innen, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen, erfolgreich an ihrer beruflichen Ausbildung teilnehmen können.

Aufgaben:
  • Beratung: Frau Hilkemeier unterstützt Schüler:innen, Sorgeberechtigte und die Lehrkräfte bei Fragen zur Inklusion. Sie hilft Ihnen, individuelle Lösungen zu finden, damit alle Lernenden bestmöglich gefördert werden.
  • Zusammenarbeit: Sie arbeitet eng mit dem Regionalen Zentrum Inklusion (RZI), den Mobilen Diensten der verschiedenen Förderbedarfe, der Berufsberatung und den Inklusionsbeauftragten anderer berufsbildender Schulen zusammen, um die Inklusion in der beruflichen Bildung weiterzuentwickeln.
  • Nachteilsausgleich: Frau Hilkemeier unterstützt die Festlegung von individuellen Nachteilsausgleichen für Schüler:innen mit besonderen Bedürfnissen und unterstützt die Lehrkräfte bei den Klassenkonferenzen.
  • Sprachfeststellung: Sie organisiert und begleitet die Sprachfeststellungsprüfungen.
  • Ansprechpartnerin für Lehrkräfte: Frau Hilkemeier ist auch die zentrale Ansprechpartnerin für Förderschullehrkräfte und für Kolleginnen und Kollegen von den Mobilen Diensten, die in der beruflichen Bildung tätig sind.
  • Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum: Seit 2018 koordiniert sie die Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum der Paritätischen Lebenshilfe Hameln-Pyrmont. Jährlich nehmen etwa 24 Schüler:innen aus dem Berufsbildungszentrum am Berufsschulunterricht in Ernährung teil.
  • Hilfsmittel: Frau Hilkemeier kümmert sich um die Beschaffung und Bereitstellung von speziellen Hilfsmitteln, wie ergonomisch angepasste Tische oder eine mobile Soundfield-Anlage, um Lernende mit besonderen Bedürfnissen zu unterstützen.
  • Projekte: Sie organisiert und unterstützt Projekte sowie Veranstaltungen, die die inklusive Schulgemeinschaft an der berufsbildenden Schule stärken.


Kontakt:
E-Mail: i.hilkemeier@ess-hameln.de
Telefon: 015202129548


Pascal Petan - Stellvertretender Inklusionsbeauftragter
Herr Pascal Petan unterstützt Frau Hilkemeier als stellvertretender Inklusionsbeauftragter an der Elisabeth-Selbert-Schule. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass alle Schüler:innen erfolgreich an ihrer beruflichen Ausbildung teilnehmen können.

Aufgaben:
  • Unterstützung: Herr Petan unterstützt Frau Hilkemeier in allen Aufgabenbereichen der Inklusionsarbeit an der Elisabeth-Selbert-Schule.
  • Beratung: Auch Herr Petan steht Sorgeberechtigten, den Schüler:innen und den Lehrkräften bei Fragen zur Verfügung und unterstützt bei der Umsetzung inklusiver Maßnahmen.
  • Vertretung: Wenn Frau Hilkemeier nicht anwesend ist, übernimmt Herr Petan ihre Aufgaben, um die Kontinuität der Inklusionsarbeit sicherzustellen.
  • Projekte: Herr Petan beteiligt sich an Projekten, die die inklusive Gemeinschaft an der Schule stärken und zur Weiterentwicklung der Inklusion beitragen.


Kontakt:
E-Mail: p.petan@ess-hameln.de
Telefon: 015168808994

Gemeinsam sorgen Frau Hilkemeier und Herr Petan dafür, dass die Inklusion an der Elisabeth-Selbert-Schule stetig weiterentwickelt wird, damit alle Schüler:innen ihre berufliche Ausbildung erfolgreich abschließen können.


Auf dem Weg zur inklusiven Schule

Am 20.03.2012 hat der Niedersächsische Landtag das Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule verabschiedet. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung ihren Bedürfnissen gerecht gemeinsam unterrichtet werden.

Erfahrungen in der inklusiven Beschulung von Schülerinnen und Schülern bestehen schon seit vielen Jahren in den Schulformen Berufsvorbereitungsjahr und Berufseinstiegsschule sowie vereinzelt in einigen Berufsfachschulen. Weiterhin kamen durch die Erweiterung des Kooperationsunterrichts auf die KGS Bad Münder ab dem Schuljahr 2013/14 einige inklusiv zu beschulende Schülerinnen und Schüler im 9. Jahrgang hinzu.

Unsere langjährigen positiven Erfahrungen mit der Ausbildung zum Beikoch/ zur Beiköchin, eine Ausbildung mit verminderten Theorieanteil für benachteiligte Jugendliche, helfen uns auf dem Weg zur inklusiven Schule.

Integrationspreis 2017

Im Schuljahr  2016-2017 haben wir den Integrationspreis des Landkreises Hameln-Pyrmont im Bereich der Schulen gewonnen. Hier sehen sie unser Bewerbungsschreiben und den Artikel über die Preisverleihung


Auf dem Weg zur inklusiven Schule gehen wir in kleinen Schritten, Beispiele geben davon die Unterrichtsprojekte, die Sie hier finden.


Gemeinsamer Unterricht

Seit dem Schuljahr 2014 - 2015 beschulen wir junge Flüchtlinge in den Sprachförderklassen. Wir schaffen Sprachanlässe und Begegnungen mit dem gemeinsamen Unterricht von Regelschülern und jungen Menschen ohne Deutschkenntnisse.
In dem Schuljahr 2016 - 2017 haben Schüler*innen im zweiten Ausbildungsjahr der Heilerziehungspflege gemeinsam mit einer Sprachförderklasse Sport, der im Stundenplan fest verankert ist.

Ein weiterer Schritt ist das Ermöglichen von Einzelintegration junger Flüchtlinge in Regelklassen. Wir haben z.B. Sprachförderschüler, die Interessensgebiete haben, die sie im Hinblick auf einer Berufsorientierung weiter ausbauen möchten. So nehmen z.B. Schüler und Schülerinnen stundenweise am EDV-Unterricht, am Mathematikunterricht und am Berufsbezogenen Unterricht in Bildungsgängen der Frisöre und der Gastronomie teil.

Einen neuen Weg gehen wir  mit der einjährigen Berufsfachschule Gastronomie. Dort besteht die Klasse zur Hälfte aus jungen Flüchtlingen, die bereits Deutschkenntnisse an unserer Schule erworben haben. Ziel ist hier, die berufliche Integration im Hinblick auf einem Ausbildungsplatz im Berufsfeld der Gastronomie  zu erreichen. Dieses Vorgehen hat sich bewährt und wird auch im nächsten Schuljahr 2019-2020 durchgeführt.

Im Schuljahr 2017-2018 haben SprachförderschülerInnen gemeinsam mit den Schüler*innen der Fachoberschule Sport. Über ihre Erfahrungen berichten die beiden Sportlehrkräfte Fr. Bertelmann und Fr. Häusler in einem aktuellen Artikel. Dieser inklusive Sportunterricht wird weiter geführt im Schuljahr 2018-2019 und ist für das Schuljahr 2019-2020 vorgesehen.

Viele von unseren SprachförderschülerInnen gehen jetzt weiter in die Berufseinstiegsschule, um ihren Hauptschulabschluss zu erlangen. Andere Sprachförderschüler haben direkt eine Ausbildung begonnen. Gemeinsam ist allen, dass sie in Deutsch große Fortschritte machen.