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25.04.2015

Gelebte Inklusion - Biografieworkshop der HEP 

Am letzten Samstag trafen sich Teilnehmer/-innen der Betreuten Wohnstätten der Paritätischen Lebenshilfe-Weserbergland mit den Schüler/-innen der Fachschule Heilerziehungspflege HEP 13 das dritte mal zu einem Biografieworkshop.
 
Die ersten beiden Workshops zum Thema "Wie lebe ich - Wie möchte ich wohnen?" - Wer gehört zu mir - Wer ist mir wichtig?" hatten bereits gezeigt, dass Menschen mit und ohne Behinderung viele Vorstellungen und Wünsche miteinander teilen und trotz aller Verschiedenheit, viele Gemeinsamkeiten bestehen. Dieses Mal ging es um das Thema: "Was mag ich an mir? - Was mögen andere an mir? und Was finden andere echt doof an mir?" Dazu gab es einen intensiven Austausch in den Kleingruppen und eine HEP-Schülerin kommentierte sehr treffend: "Den Teilnehmern mit Beeinträchtigung fällt es viel leichter zu sagen, was sie gut an sich finden. Uns (HEP) fällt immer erst das Negative ein." Als Abschluss des Tages gab es einen "Bazar", wo jeder Teilnehmer eine seiner negativen Eigenschafen zum Tausch oder "Verkauf" anbieten musste, was zu einer lockeren Stimmung unter den Teilnehmern beitrug und Leichtigkeit fürs Wochenende sorgte. Mit einem reichhaltigen Indoor-Picknick der Teilnehmer wurde für das leibliche Wohl gesorgt und die Teilnehmer freuen sich schon auf den nächsten Workshop im Juni. Intiiert und begleitet wurde das Konzept von Angela Wehrhahn und Natalija Pekcec als Leiterinnen der Betreuten Wohnstätten der PLSW Hameln und Andrea Musial als Fachlehrerin der Fachschule Heilerziehungspflege.